Homeoffice
Nur noch zwei Tage im Büro: Ringier führt flexibles Arbeitsmodell ein

Die Angestellten des Medienkonzerns Ringier sollen auch künftig einen Teil ihrer Arbeitszeit im Homeoffice verbringen können. Die tägliche Präsenzpflicht im Büro wird abgeschafft.

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In den Ringier-Büros dürfte auch nach Ende der Pandemie weniger Betrieb herrschen als zuvor. (Symbolbild)

In den Ringier-Büros dürfte auch nach Ende der Pandemie weniger Betrieb herrschen als zuvor. (Symbolbild)

Keystone

Die neue Regelung sieht vor, dass die Ringier-Mitarbeitenden bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit ausserhalb des Büros arbeiten können. Auch nach dem Ende der Homeoffice-Pflicht solle eine flexible Arbeitskultur beibehalten werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. «Unsere Mitarbeitenden sollen künftig dort arbeiten, wo sie sich optimal konzentrieren können und wohlfühlen.» Mit der neuen Regelung würden wohl nur noch wenige der rund 7000 Mitarbeitenden fünf Tage die Woche im Büro arbeiten.

Wer wann wo arbeitet, bestimmen die Mitarbeitenden künftig mit ihren Vorgesetzten. Regelmässige Tage, an denen das gesamte Team im Büro arbeitet, seien jedoch vorgesehen, heisst es in der Mitteilung. Ringier werde keine Organisation werden, die ausschliesslich auf Remote-Work setzt. Eine Kultur des Miteinanders solle weiterhin aufrechterhalten werden. Mindestens 40 Prozent der Arbeitszeit müssen deshalb weiterhin im Büro absolviert werden. (agl)

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