Verkehr
Bundesamt für Strassen machte Beschaffungen von rund zwei Milliarden Franken

Das Bundesamt für Strassen hat 2020 etwas mehr Beschaffungen getätigt als im Vorjahr. Dabei ging der Grossteil der Zuschläge an Schweizer Firmen.

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Insgesamt hat das Bundesamt für Strassen im vergangenen Jahr mit über 1800 Firmen Verträge abgeschlossen. (Symbolbild)

Insgesamt hat das Bundesamt für Strassen im vergangenen Jahr mit über 1800 Firmen Verträge abgeschlossen. (Symbolbild)

Keystone

3662 Beschaffungen im Wert von über 1,9 Milliarden Franken hat das Bundesamt für Strassen Astra im vergangenen Jahr getätigt. Zum Vergleich: 2019 waren es Beschaffungen im Wert von 1,7 Milliarden, wie Astra am Dienstag in einer Mitteilung schreibt.

Lediglich ein Prozent der Vergabesumme, oder 19,4 Millionen, ging dabei an ausländische Firmen. Der überwiegende Teil der Aufträge ging also an Schweizer Unternehmen. Am meisten Zuschläge gingen laut Angaben von Astra in die Kantone Zürich (577,1 Millionen), Bern (281,6 Millionen), Aargau (225,1 Millionen) und ins Tessin (223,6 Millionen).

Betragsmässig sei der grösste Teil der Beschaffungen (82 Prozent) wie in den Vorjahren im Wettbewerb vergeben worden. Demgegenüber seien 16 Prozent des Gesamtbetrags im freihändigen Verfahren vergeben worden, sprich ohne Ausschreibung. Allerdings machten diese Beschaffungen 84 Prozent aller Aufträge aus, so Astra weiter. Es handle sich hierbei vor allem um kleine Aufträge unter 150'000 Franken für Dienstleistungen und Bauleistungen) beziehungsweise unter 50'000 Franken für Lieferungen.