Bankwesen
Julius Bär meldet einen «Konzerngewinn auf Rekordniveau»

Im ersten Halbjahr flossen der Bank Julius Bär zahlreiche Neugelder zu. Zusammen mit dem Halbjahresergebnis vermeldet die Bank auch eine Übernahme.

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Der Halbjahresgewinn bei Julius Bär beträgt 606 Millionen Franken.

Der Halbjahresgewinn bei Julius Bär beträgt 606 Millionen Franken.

Keystone

Das erste Halbjahr war ein erfolgreiches für Julius Bär. Die Bank vermeldet am Mittwoch einen «Konzerngewinn auf Rekordniveau», wie es in der Mitteilung heisst. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Gewinn um 23 Prozent auf 606 Millionen Franken. Dies dank starkem Wachstum der verwalteten Vermögen und einer «deutlicher Verbesserung der Kosteneffizienz».

Die von der Bank verwalteten Vermögen stiegen im ersten Halbjahr 2021 um 52 Milliarden auf 486 Milliarden Franken. Auch hier spricht Julius Bär von einem «neuem Rekordhoch, unterstützt durch Märkte, Währungen und höhere Nettozuflüsse». Philipp Rickenbacher, CEO von Julius Bär, lässt sich in der Mitteilung entsprechend freudig zitieren: «Nach dem rekordhohen Konzerngewinn im ersten Halbjahr gehen wir aus einer Position der Stärke in die zweite Jahreshälfte.

Zürcher Immobiliendienstleister übernommen

Ebenfalls am Mittwoch gab Julius Bär bekannt, dass sie ihr Immobiliengeschäft ausbauen wollen. Daher übernehmen sie 83 Prozent von Kuoni Mueller & Partner, einem Zürcher Immobiliendienstleister. So wolle die Bank «dem wachsenden Bedarf an umfassenden Immobilienlösungen in der Schweiz gerecht werden», heisst es in der Mitteilung.

Über den Preis der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die übernommene Firma sei aber profitabel, schreibt Julius Bär. Durch die Übernahme werde eine neue Einheit in der Bank geschaffen, die sich um das Geschäft mit Immobilien kümmert. Dazu gehören etwa die Vermittlung, Finanzierung und Strukturierung von solchen Geschäften.

Bereits im ersten Quartal hatte die Bank von Neugeldern und vom positiven Finanzmarkt profitiert. Das verwaltete Vermögen stieg seit Jahresbeginn um 36 Milliarden (8 Prozent) an und lag per Ende April bei 470 Milliarden Franken. (mg/abi)