Zürich Flughafen
Strafverfahren: 17-jährige Touristin will mit gefälschtem Corona-Testergebnis ausreisen

Eine 17-jährige Touristin aus den Niederlanden wollte sich nach einem positiven Coronatest der Isolation entziehen und ausreisen. Nun wurde gegen sie ein Strafverfahren eröffnet.

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Die Jugendliche wurde am Flughafen Zürich aufgegriffen, als sie nach Amsterdam ausreisen wollte. (Symbolbild)

Die Jugendliche wurde am Flughafen Zürich aufgegriffen, als sie nach Amsterdam ausreisen wollte. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Die 17-Jährige wurde im Wallis positiv auf das Coronavirus getestet und sollte sich eigentlich in Isolation begeben, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Doch am Dienstag wurde sie am Flughafen Zürich aufgegriffen, mit einem gefälschten Covid-19-Testergebnis im Gepäck. Die Zürcher Beamten waren zuvor von den Walliser Behörden auf die Touristin aufmerksam gemacht worden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Die 17-Jährige sei während der Befragung geständig gewesen und wurde danach mit der Ambulanz zurück ins Wallis transportiert, wie die Polizei weiter schreibt. Sie muss sich nun in einem Strafverfahren bei der Jugendanwaltschaft wegen Urkundenfälschung und dem Verstoss gegen das Epidemiengesetz verantworten.