Zürich
Aufwendige Rettung: Mann musste mit Rega aus Limmat geborgen werden

Am Freitagnachmittag musste in Zürich ein Mann in einer aufwendigen Rettungsaktion aus der Limmat gerettet werden. Dabei kam ein Rega-Helikopter zum Einsatz.

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Der Mann wurde durch einen Helikopter an der Seilwinde aus der Limmat gerettet.

Der Mann wurde durch einen Helikopter an der Seilwinde aus der Limmat gerettet.

Twitter/Schutz und Rettung ZH

Die Stadtpolizei Zürich erhielt am Freitag gegen 14.30 Uhr die Meldung, dass sich ein Schwimmer an einem Baum in der Limmat festhält und durch Winken auf sich aufmerksam macht. Mehrere Patrouillen rückten daraufhin aus, doch aufgrund der starken Strömung gestaltete sich die Rettung schwierig, wie die Polizei mitteilt.

Die Rettungsaktion auf der Limmat im Video.

Silvy Kohler

Zuerst schwamm ein Bademeister vom Flussbad Oberer Letten zum Mann und hielt diesen über Wasser. In der Folge rückte die Wasserschutzpolizei mit einem kleinen Rettungsboot aus und konnte den 69-Jährigen aufnehmen, wie es weiter heisst.

Jedoch war es nicht möglich, das Boot ans Ufer zu ziehen. So entschieden sich die Einsatzkräfte vor Ort für eine Windenrettung mit einem Rega-Helikopter und einem Rettungsspezialisten der Alpinen Rettung Schweiz. Der Rettungshelikopter konnte den Mann schliesslich aus seiner misslichen Lage befreien. Laut Polizeiangaben wurde der Patient mit leichten Verletzungen zur weiteren Abklärung in ein Spital gebracht. Aus Sicherheitsgründen wurden auch alle Polizisten sowie der Bademeister an der Seilwinde ans Ufer transportiert.

Die Stadtpolizei Zürich hat am Freitagnachmittag mitgeteilt, dass bis und mit Sonntag das «Böötlen» auf der Limmat verboten sei. Die grosse Wassermenge könne lebensgefährlich sein. Mit Ausnahme einiger Flussbäder gilt das Verbot auch für das Baden und Schwimmen. (dpo)