Wintersport
Bussen für 25 Skifahrer wegen Missachtung der Wildruhezonen

Im Urserntal wurden rund 25 Skifahrer dabei beobachtet, wie sie die offizielle Piste verliessen und in eine Wildruhezone fuhren. Das hatte Konsequenzen.

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Da zwei Dutzend Skifahrer eine Wildruhezone missachteten, endete für die Wintersportler der Spass im Kanton Uri in einer Busse. (Symbolbild)

Da zwei Dutzend Skifahrer eine Wildruhezone missachteten, endete für die Wintersportler der Spass im Kanton Uri in einer Busse. (Symbolbild)

Roger Grütter

(gav) Die Skifahrer haben dabei die Absperrung im Gebiet Gurschen-Andermatt missachtet. Die Barriere weist auf die Wildschutzzone hin. Die Wildhut hatte darauf den fehlbaren Wintersportlern eine Ordnungsbusse zwischen 100 und 150 Franken ausgestellt. Weil einige Personen damit nicht einverstanden waren, musste die Polizei hinzugezogen werden. Der Vorfall passierte zwar bereits am zweitletzten März-Wochenende. Doch die Kantonspolizei Uri teilte ihn erst am Montag in einer Mitteilung mit.

Dabei weist die Behörde nochmals auf die Bedeutung der Wildruhezonen hin: «Die Winterzeit ist für Wildtiere eine strenge Zeit», schreibt die Urner Kantonspolizei. «Die Tiere müssen ausreichend Futter finden und sich dabei wenig bewegen, damit sie möglichst schonend mit ihren Kraftreserven umgehen können. Stress kann für die Wildtiere tödlich sein und zu Schäden in den Schutzwäldern führen.» Deswegen müsse man den Wildtieren Gebiete überlassen, in denen sie ungestört überwintern können. Das Verbot in Uri gilt jeweils vom 1. Dezember bis zum 30. April.