Wintersport
Air Glaciers und Air Zermatt mussten am Wochenende fast 80 Mal ausrücken

Die Rettungscrews der Air Zermatt und Air Glaciers waren am vergangenen Wochenende gefordert. Wegen Evakuationen, Unfällen und Lawinen mussten sie fast 80 Mal ausrücken.

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Im Normalfall rechnen die Air Zermatt bei schönem Wetter mit maximal 15 Einsätzen am Tag. Am letzten Wochenende waren es 40. (Symbolbild)

Im Normalfall rechnen die Air Zermatt bei schönem Wetter mit maximal 15 Einsätzen am Tag. Am letzten Wochenende waren es 40. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Besonders am Samstag war für die Rettungsorganisationen Hochbetrieb. Am Morgen gingen insgesamt sechs Lawinen im Ober- und Unterwallis nieder, wie die Air Zermatt AG am Montag mitteilte. Eine weitere kam am Abend dazu. Den Verschütteten habe rasch geholfen werden können, schreibt die Air Zermatt weiter, sie wurden danach in die Spitäler Sitten und Visp überflogen. Eines der Lawinenopfer, ein 17-jähriger Freerider, ist später jedoch im Spital verstorben.

Am Sonntagmorgen kam es zu einem weiteren Lawinenniedergang mit tödlichem Ausgang. Im Gebiet des Lac de Téné wurden drei Skitourengänger von den Schneemassen verschüttet. Wie die Kantonspolizei Wallis am Montag mitteilte, ist einer von ihnen, ein 35-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Zürich, im Spital seinen schweren Verletzungen erlegen.