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Mehr warme Tage: Der September war sommerlicher als der August

Von Badiwetter bis Schneefall: Der September ist wettertechnisch eine Wundertüte. In diesem Jahr waren darin aber mehr erfreuliche als böse Überraschungen zu finden.

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Auch im September konnte dieses Jahr ein Sprung ins Wasser durchaus noch als Abkühlung dienen. (Symbolbild)

Auch im September konnte dieses Jahr ein Sprung ins Wasser durchaus noch als Abkühlung dienen. (Symbolbild)

Keystone

Dieses Jahr war der Sommer im September. Also zumindest ein bisschen. Wie der Wetterdienst MeteoNews am Dienstag in einer Mitteilung schreibt, machte der laufende Monat «vieles wieder wett, was insbesondere Juli und August vermissen liessen». So gab es im September in Basel etwa zehn Sommertage (25 Grad und mehr). Im August, in der Theorie ja ein Sommermonat, waren es gerade einmal sieben gewesen.

So richtig aussergewöhnlich ist der warme September aber nicht. Im vergangenen Jahr knackten die Temperaturen damals sogar teilweise die 30-Grad-Marke. Heuer nicht. Trotzdem: Es war immer noch zu heiss. «Im Vergleich zum langjährigen Mittel war es über alle Stationen gesehen bis jetzt zwischen 1,8 und 2,5 Grad zu warm», schreibt MeteoNews.

Nicht nur zu warm, sondern auch zu trocken war es bislang im September. Ausser in St.Gallen gab es auf der Alpennordseite «zum Teil weniger als die Hälfte des üblichen Niederschlags», heisst es in der Mitteilung. Dass derzeit wirklich nicht mehr Sommer sondern eben Herbst ist, bewies der Monat am 19. September. Da sank die Schneefallgrenze erstmals wieder bis unter 2000 Meter. Laut MeteoNews kam dabei der «Effekt der Niederschlagsabkühlung voll zum Tragen». (mg)

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