Frühling
Gibt es heute den ersten Sommertag? – Wetterfrösche sagen knapp 25 Grad voraus

Am Mittwoch könnten die Temperaturen erstmals in diesem Jahr auf sommerliche Werte steigen. In den Sonnenstuben Tessin, Wallis und in Basel werden 24 Grad erwartet. Lokal vielleicht sogar etwas mehr.

Peter Walthard und Samuel Thomi
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Hohe Temperaturen – wie hier in Lugano – wird es heute und am Osterwochenende nicht nur im Tessin geben.

Hohe Temperaturen – wie hier in Lugano – wird es heute und am Osterwochenende nicht nur im Tessin geben.

Keystone

Pünktlich zum Beginn der Osterfeiertage wird es in der Schweiz wieder sommerlich warm. Wie der Wetterdienst MeteoNews auf Twitter meldet, sind in der Nordwestschweiz, im Tessin und im Wallis am Mittwoch verbreitet 24 Grad zu erwarten. Im Genferseebecken und in den tiefen Lagen des Bündnerlands dürfte es immerhin noch für 23 Grad reichen. Die Temperaturen liegen damit «am oberen Rand dessen, was für die Jahreszeit möglich ist», schreibt MeteoNews.

Ob es damit am Ende wirklich bereits für einen ersten Sommertag (und damit über 25 Grad) reicht, wird sich zeigen müssen. Doch auch am Donnerstag sollen die Temperaturen noch sommerlich bleiben. Danach wird jedoch eine Abkühlung folgen.

Am Wochenende wird sich der Sommer dann nämlich in den Süden zurückziehen: Am Samstag liegen die Temperaturen gemäss Prognose von MeteoNews nur noch im Tessin über 20 Grad, dies aber nur bis Sonntag. Dann wird es auch im Tessin mit 13 Grad kühl und regnerisch. Die 20 Grad-Marke wird am Sonntag nur noch im Wallis erreicht werden, allerdings bleibt es in der ganzen West- und Deutschschweiz sonnig und mild. Am Montag wird dann für die ganze Schweiz Regen erwartet.

Will man dagegen der Konkurrenz glauben, wird es kommende Woche sogar richtig wüstes Wetter geben. Die Meteocentrale schreib nämlich von einer möglichen Südstaulage und – allerdings laut sehr unsicheren Modellen – entsprechend sehr nassem Wetter:

Weil die internationalen Reise- und Freizeitmöglichkeiten aufgrund der Coronapandemie derzeit jedoch eingeschränkt sind, wird während der schönen Ostertage mit einem erhöhten Reiseaufkommen innerhalb der Schewiz gerechnet. Das Bundesamt für Strassen warnt vor Stau in den Süden. Im Tessin will die Gesundheitsdirektion die Besucher verstärkt in die Pflicht nehmen, um neue Coronaausbrüche zu verhindern.

Und auch im Norden rechnet der Kanton Jura mit einem Besucheransturm. Die jurassischen Behörden warnen darum davor, die Einhaltung der Regeln in Naturschutzgebieten konsequent zu überwachen, wie der Kanton am Dienstag angekündigte. Wildcampen in der vermeintlichen Einsamkeit geht also nicht.