Wegen Corona: Weniger Schulklassen nehmen an Nichtrauchen-Experiment teil

Dieses Jahr haben sich 1880 Schulklassen für das Präventionsprojekt «Experiment Nichtrauchen» angemeldet. Das sind rund 15 Prozent weniger als in den Jahren zuvor.

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Wegen Veränderungen im Schulalltag haben die Anmeldungen zum Nichtraucher-Experiment abgenommen. (Symbolbild)

Wegen Veränderungen im Schulalltag haben die Anmeldungen zum Nichtraucher-Experiment abgenommen. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Die rückläufige Teilnehmerzahl hat laut einer Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz primär mit der Coronasituation zu tun: «Covid-19 hat den Schulalltag ziemlich umgekrempelt und das hat zu deutlich weniger Anmeldungen geführt», wird Markus Dick, Projektleiter von «Experiment Nichtrauchen», in der Mitteilung zitiert. Meldeten sich in den Vorjahren jeweils über 2200 Klassen an, sind es bei der diesjährigen Ausführung 1880.

Das nationale Projekt zur Tabakprävention will Schulklassen des 6. bis 9. Schuljahres erreichen. Diese sollen sich während einem halben Jahr mit den Folgen von Tabak und Nikotin beschäftigen, und in der Zeit komplett auf das Rauchen verzichten. Als Belohnung winken den Klassen Reisegutscheine. Gemäss Angaben der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention haben in den letzten 20 Jahren rund eine Million Schülerinnen und Schüler am «Experiment Nichtrauchen» teilgenommen.