Wallis
Leichte Erdbeben am Sanetschpass und im grenznahen Frankreich

Am Sanetschpass hat die Erde gebebt. Wie der Schweizerische Erdbebendienst der ETH Zürich mitteilt, hatte das Beben im Kanton Wallis eine Stärke von 3,1 auf der Richterskala.

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Am Sanetschpass, zwischen den Kantonen Wallis und Bern gelegen, hat in der Nacht auf Dienstag die Erde gebebt.

Am Sanetschpass, zwischen den Kantonen Wallis und Bern gelegen, hat in der Nacht auf Dienstag die Erde gebebt.

Screenshot: ETH

Es dürfte damit zumindest in der Nähe des Epizentrums deutlich verspürt worden sein. Schäden sind bei einem Erdbeben dieser Stärke jedoch nicht zu erwarten, schreibt der Erdbebendienst in einer Mitteilung vom Montagabend.

Das Epizentrum des Bebens, das sich am Montag kurz nach 21 Uhr ereignete, lag in einer Tiefe von 5,1 Kilometern etwa 8 Kilometer südöstlich des Sanetschpasses. Dieser ist nördlich von Sitten gelegen und verbindet das Wallis mit dem östlichen Berner Oberland.

Und noch ein zweites Erdbeben dürfte in der Nacht auf Dienstag zumindest in Teilen der Westschweiz verspürt worden sein. Laut dem Erdbebendienst kam es am späten Montagabend auch bei der französischen Stadt Pontarlier zu einem Erdbeben. Dieses hatte ebenfalls eine Stärke von 3,1 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag 16 Kilometer östlich von Valdaron und damit nahe der Schweizer Grenze. (sat)

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