Tierseuche
Hochansteckende Krankheit in Zürcher Geflügelbetrieb: Kanton ergreift Schutzmassnahmen

In einem Geflügelbetrieb im Kanton Zürich wurde die hochansteckende Newcastle-Krankheit bei Legehennen festgestellt. Der Kanton hat eingegriffen.

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Die Hühner des betroffenen Betriebs müssen vorsorglich geschlachtet werden. (Symbolbild)

Die Hühner des betroffenen Betriebs müssen vorsorglich geschlachtet werden. (Symbolbild)

Keystone

Der betroffene Betrieb befindet sich in der Gemeinde Niederglatt, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) am Samstag mitteilte. Um die Weiterverbreitung der Newcastle-Krankheit zu verhindern, müssten die Tiere vorsorglich geschlachtet und der Betrieb gesperrt werden.

Das Veterinäramt Zürich richtet laut Mitteilung zudem eine Schutzzone von drei Kilometern und eine Überwachungszone von zehn Kilometern rund um den betroffenen Hof ein.

Wo die Ansteckungen in Niederglatt herkommen, ist laut dem BLV noch unbekannt. Typische Symptome der Newcastle-Krankheit sind, dass die Tiere keine Eier mehr legen oder Eier mit zu dünner Schale.

Die hochansteckende, durch ein Virus verursachte Krankheit könne sich über Wildvögel, aber auch indirekt über Personen, Geflügelprodukte oder Eierkartons ausbreiten. In seltenen Fällen könne bei Personen, die direkten und engen Kontakt zu kranken Tieren hatten, eine Bindehautentzündung auftreten. Die Krankheit war in der Schweiz zuletzt im Jahr 2017 aufgetreten. (agl)

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