Statistik
27 Personen starben letztes Jahr bei Unfällen im öffentlichen Verkehr

Die meisten Todesopfer im öffentlichen Verkehr 2020 forderte der Schienenverkehr. Insgesamt bleibt die Zahl der tödlich verunfallten Personen etwa gleich hoch wie im Vorjahr.

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Der Schienenverkehr forderte im vergangenen Jahr 27 Todesopfer – zwei mehr als 2019.

Der Schienenverkehr forderte im vergangenen Jahr 27 Todesopfer – zwei mehr als 2019.

Keystone

Bei Unfällen im öffentlichen Verkehr sind letztes Jahr 27 Menschen ums Leben gekommen. Das sind zwei Personen mehr als im Vorjahr, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch mitteilte. Mit 17 verstorbenen Personen forderte der Schienenverkehr die meisten Todesopfer. Neun Menschen starben im öffentlichen Strassenverkehr und die Luftseilbahnen forderten ein Todesopfer.

Suizide werden in der Unfallstatistik nicht berücksichtigt. Gemäss dem BFS handelte es sich bei den meisten Opfern nicht um Fahrgäste, sondern um Mitarbeitende der Verkehrsunternehmen oder um Drittpersonen.

Weiter zeigen die Statistiker des Bundes auf, wie der Eisenbahnverkehr 2020 unter der Coronapandemie gelitten hat. Im Personenverkehr sanken die Verkehrsleistungen auf 13,3 Milliarden Personenkilometer (-39 Prozent) und im Güterverkehr auf 9,8 Milliarden Netto-Tonnenkilometer (-3 Prozent). (dpo)

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