Schwyz
Rega rettet bei Nachteinsatz vier Kletterer beim Bockmattlistock

Bei einer aufwendigen Rettungsaktion konnte die Rega vier Kletterer aus einer Felswand beim Bockmattli bergen. Die schlechte Sicht erschwerte dabei die Rettungsaktion.

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Die Rettungsaktion bei Dunkelheit gestaltete sich als schwierig, da Distanzen schwer einschätzbar sind.

Die Rettungsaktion bei Dunkelheit gestaltete sich als schwierig, da Distanzen schwer einschätzbar sind.

Rega

Der erste Alarm ging bei der Einsatzzentrale der Rettungsflugwacht Rega am Samstag gegen 18 Uhr ein: Zwei Kletterer waren in einer Felswand beim Bockmattli im Kanton Schwyz von der Route abgekommen und kamen nicht weiter. Die beiden Kletterer waren unterhalb eines Überhangs blockiert und konnten deshalb nicht direkt von oben aus der Wand geflogen werden können. Zudem zog dichter Nebel auf und die Rettung musste vorerst verschoben werden, wie die Rega am Sonntag mitteilt.

Kurze Zeit später kam ein zweiter Notruf von einer weiteren Seilschaft herein. Diese zwei Kletterer befanden sich im selben Gebiet lediglich 400 Meter entfernt von der ersten Seilschaft. Jedoch musste die Rega auf bessere Sichtverhältnisse warten, ehe sie eine Rettung starten konnte. Während dieser Zeit stand die Einsatzzentrale in Kontakt mit den Kletterern, so die Rettungsflugwacht.

Nach Mitternacht verbesserte sich die Sicht. Die Rega konnte in einer komplexen Rettungsaktion mit der Rettungswinde schliesslich alle Kletterer ausfliegen. Diese waren zwar leicht unterkühlt, aber unverletzt. Gemäss der Rega sind Nachteinsätze mit der Rettungswinde anspruchsvoll, da es schwieriger ist die Distanzen einzuschätzen und das Gelände zu lesen. (dpo)

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