Schmuggel
Zigaretten in Waffeleisen und Autobatterie versteckt: Neun Schmuggler bei Grenzübergang in Büchel ertappt

Schnaps und Zigaretten in grossen Mengen – das entdeckten Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung vor einigen Tagen in einem Fahrzeug. Die Verstecke waren originell, doch nicht einfallsreich genug, um die Zöllner hinters Licht zu führen.

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Gut versteckt, aber offenbar nicht gut genug: Die Zollbeamten fanden Zigaretten in einer Autobatterie.

Gut versteckt, aber offenbar nicht gut genug: Die Zollbeamten fanden Zigaretten in einer Autobatterie.

EZV

(abi/sae) Da staunten die Schweizer Grenzbeamten nicht schlecht: Als sie kürzlich einen Kleinbus mit neun Personen beim Grenzübergang Büchel (SG) kontrollierten, fanden sie zwei besonders kreative Verstecke für Schmuggelware. Sie stiessen auf unverzollte Zigaretten und Schnaps, die unter anderem in einer Autobatterie und einem Waffeleisen versteckt waren.

Das Waffeleisen – die Schmuggler versteckten die Zigaretten unter den Platten.

Das Waffeleisen – die Schmuggler versteckten die Zigaretten unter den Platten.

Bild: PD

Die zwei Gerätschaften erschienen von aussen unscheinbar, doch beim Öffnen der Autobatterie und des Waffeleisens zeigte sich den Zöllnern schnell der wahre Inhalt, nämlich stangenweise Zigaretten. Insgesamt führten die neun Personen 3340 Zigaretten ein, erlaubt wären jedoch nur 2250 gewesen, also 250 Stück pro Person. Somit waren 1990 Glimmstängel über der abgabenfreien Grenze in den Gegenständen sowie im restlichen Fahrzeug versteckt.

Schnaps in Weinbeutel abgefüllt

Doch dabei war es noch nicht belassen: Die Zöllner fanden zudem 52 Liter Schnaps, die teilweise in Weinbeutel abgefüllt waren. Da bei Getränken mit einem Alkoholgehalt von über 18 Prozent nur jeweils ein Liter pro Person bei der Einreise erlaubt ist, büssten die Schmuggler insgesamt 43 Liter Schnaps über der abgabenfreien Grenze.

Die anfallenden Zollabgaben von 1140 Franken mussten sie gleich vor Ort bezahlen, teilte die Eidgenössische Zollverwaltung (EZB) am Freitag mit. Dazu kam noch eine Strafe von 1100 Franken. Anschliessend durften die neun Personen die Fahrt fortsetzen.