Polizeieinsatz
Bombendrohung: Zug wird in Däniken gestoppt und evakuiert – Polizei nimmt 49-Jährigen fest

Am Donnerstagabend wurde in Däniken ein Fernverkehrszug gestoppt, evakuiert und durchsucht. Grund war eine Bombendrohung eines Passagiers.

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Der Fernsehsender TeleM1 war vor Ort, dort wo der Zug evakuiert wurde.

TeleM1

Ein Passagier habe während der Fahrt gegenüber anderen Fahrgästen eine Aussage über eine Explosion gemacht, die als Bedrohung für den Zug angesehen worden sei, meldete die Kantonspolizei Solothurn am Freitag. Der Fernverkehrszug sei daraufhin am Bahnhof Däniken gestoppt, evakuiert und durchsucht worden. Dabei sei aber nichts gefunden geworden. Die rund 200 Passagiere seien mit Ersatzbussen zu umliegenden Bahnhöfen gebracht worden. Der Bahnbetrieb sei bis 22.00 Uhr teilweise eingestellt worden.

Der Passagier, der die Aussage gemacht hatte, wurde laut Polizei festgenommen, befragt und zu einer medizinischen Befragung gebracht. Es handle sich um einen 49-jährigen Mann mit italienischem Pass ohne Wohnsitz in der Schweiz.

Zuerst von technischem Problem die Rede

Ein betroffener Fahrgast gab gegenüber ArgoviaToday an, dass die Polizei zuerst von technischen Problemen gesprochen hätte. «Ein erster Halt gab es in Olten, dann in Däniken. Schliesslich kamen immer mehr Polizeiautos, offenbar auch Polizeieinheiten aus anderen Kantonen», so der Zugspassagier. «Die Leute wussten nicht so genau, was passiert», so der junge Mann weiter.

Niemand hätte gewusst, ob sich das Problem auf den Zug bezieht oder ob etwas ausserhalb passiert sei. «Schliesslich wurden die Passagiere mit den Ersatzbussen nach Aarau oder Olten gebracht. Ausserdem wurde für die Passagiere Wasser verteilt», so der Lesereporter von ArgoviaToday. (wap/argoviaToday)

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