Osterverkehr
Maximal 3 Kilometer: Am Gotthard staute sich der Rückreiseverkehr aus dem Süden

Am Ostermontag musste sich gedulden, wer heim in den Norden wollte. Mit maximal 3 Kilometern hielt sich der Stau vor dem Gotthard jedoch in Grenzen. Die Alternativen waren allzeit frei befahrbar.

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Am Gründonnerstag gab es auf der Autobahn in den Süden bereits einen ersten Stau. Im Bild: Die A2 zwischen Göschenen und Amsteg.

Am Gründonnerstag gab es auf der Autobahn in den Süden bereits einen ersten Stau. Im Bild: Die A2 zwischen Göschenen und Amsteg.

Bild: Keystone

(wap/sat) In normalen Zeiten sind es oft zweistellige Kilometerzahlen, mit denen der Osterstau am Gotthard vermeldet werden muss. Coronabedingt sind es diesmal deutlich weniger. Konkret meldete der Touring Club Schweiz (TCS) am Ostermontag auf seiner Homepage maximal 3 Kilometer Rückreisestau aus dem Süden. Am längsten war der Stau wegen Verkehrsüberlastung zwischen Quinto und der Dosierstelle beim Rastplatz Airolo am Vorabend.

Bei der Heimreise in den Norden musste demnach mit maximal 30 Minuten zusätzlicher Wartezeit gerechnet werden. Begonnen hatten die Verkehrsbehinderungen auf der A2 nordwärts allerdings bereits zu Beginn des Nachmittags. Und sie zogen sich schliesslich auch bis in den Abend hinein. Kurz vor 20 Uhr hob der TCS die Staumeldung dann jedoch wieder auf. Wer spät von den Kurzferien im Tessin in den Norden heimkehrte, konnte damit rechnen, pünktlich zu Hause einzutreffen.

Ähnliche Stausituation wie zu Beginn der Ostertage

Alle Alternativrouten in den Norden, namentlich jene durch den San Bernardino-Tunnel, waren am Ostermontag jederzeit offen und frei befahrbar. Einzig in umgekehrter Richtung auf der Autobahn A13 zwischen Reichenau und Rothenbrunnen herrschte am Vorabend des Ostermontags stockender Verkehr wegen Verkehrsüberlastung.

Die Stauprognosen für Ostern seien dieses Jahr schwierig zu erstellen gewesen, schreibt der TCS weiter. Aufgrund der Coronapandemie und dem damit verbundenen Ausbleiben vieler deutscher Feriengäste, dürfte der jährliche Osterstau aber diesmal in beide Richtungen geringer ausfallen als in normalen Jahren sonst üblich. Am Gründonnerstag und am Karfreitag war der gefürchtete Osterstau denn auch bereits fast ausgeblieben. Die Verkehrsüberlastung auf den Nord-Süd-Achsen hielt sich mit ein paar Kilometern in Grenzen. Vor einem Jahr war der Oster-Stau aufgrund der Coronabeschränkungen im ersten Lockdown ganz ausgeblieben.