Mordfall
Knochen von ermordetem Schweizer in Deutschland gefunden

Ein Waldbesitzer stiess in der Region Hohentengen-Bergöschingen (De) auf menschliche Überreste. Sie stammen vom 2016 ermordeten Gino Bornhauser.

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2016 wurde Bornhausers ausgebranntes Fahrzeug im deutschen Lottstetten gefunden.

2016 wurde Bornhausers ausgebranntes Fahrzeug im deutschen Lottstetten gefunden.

Feuerwehr Lottstetten

(wap) Der Knochenfund stamme vom März 2021 und habe mit einem DNA-Abgleich dem am 22. April 2016 als vermisst gemeldeten Gino Bornhauser zugeordnet werden können, meldete die Kantonspolizei Zürich am Freitag. Zusammen mit der deutschen Polizei seien weitere Suchaktionen im Gange. Gefunden hatte die sterblichen Überreste des 2016 vermutlich ermordeten Mannes ein Waldbesitzer im deutschen Gebiet Hohentengen-Bergöschingen. Zuvor waren mehrere grossangelegte Suchaktionen im Bezirk Bülach und im Kanton Schaffhausen erfolglos verlaufen.

Der 67-jährige Gino Bornhauser war bereits 2018 gerichtlich für tot erklärt worden. Dies, nachdem sein Nachbar die Tat gestanden hatte. Ein Gerichtsverfahren gab es allerdings nicht, da der mutmassliche Täter sich 2017 zwei Monate vor Prozessbeginn das Leben nahm. Bornhausers Tod soll ein Streit auf einem Parkplatz in Rafz vorausgegangen sein.