Kriminalität
Ausgeraucht: Bund beschlagnahmt elf Tonnen Shishatabak

Ein Geschäftsführer wollte tonnenweise unversteuerten Tabak für Wasserpfeifen in den Umlauf bringen. Nun kam ihm die Zollverwaltung auf die Schliche. Dem Mann droht eine happige Busse.

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Der Rauch lichtet sich; zumindest beim fraglichen Geschäftsführer, der unversteuerten Wasserpfeifentabak in Umlauf bringen wollte. (Symbolbild)

Der Rauch lichtet sich; zumindest beim fraglichen Geschäftsführer, der unversteuerten Wasserpfeifentabak in Umlauf bringen wollte. (Symbolbild)

Keystone

(rwa) Ins Rollen gebracht hatte den Fall eine Unternehmensprüfung im Herbst 2019. Zollbeamte fanden dabei 8300 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak, der in der Schweiz hergestellt wurde und abgepackt bereit stand. Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Geschäftsführer schon früher rund drei Tonnen Tabak falsch oder gar nicht deklariert hatte.

Bei der Überprüfung der Warenbuchhaltung traten ebenfalls Mängel auf. Rund sechs Tonnen des Tabaks mussten vernichtet werden, da der beschuldigte Geschäftsführer die Abgaben nicht entrichten konnte, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Donnerstag mitteilte. Die auf dem restlichen Teil der Ware lastenden Abgaben in der Höhe von rund 160'000 Franken wurden nachgefordert. Nun erwartet der Mann eine empfindliche Busse.

In seiner Mitteilung erinnert die Zollverwaltung daran, dass die Herstellung von Wasserpfeifentabak in der Schweiz der Tabaksteuer unterliegt und bewilligungspflichtig ist.