Kanton Luzern
In Whatsapp-Gruppe vor Polizeikontrollen gewarnt: 96 Personen verurteilt

Die Staatsanwaltschaft Sursee hat 96 Personen verurteilt, die sich in einer öffentlichen Chatgruppe gegenseitig vor Polizeikontrollen im Kanton Luzern gewarnt haben. Sie müssen Bussen bezahlen.

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Die Staatsanwaltschaft verurteilte 96 Personen, die sich auf Whatsapp gegenseitig vor Polizeikontrollen gewarnt hatten.

Die Staatsanwaltschaft verurteilte 96 Personen, die sich auf Whatsapp gegenseitig vor Polizeikontrollen gewarnt hatten.

Keystone

Die Staatsanwaltschaft Sursee hat die Untersuchungen gegen 215 Personen abgeschlossen, die in einer öffentlichen Chatgruppe zusammengeschlossen waren. Wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte, war es Zweck und Inhalt der Chatgruppe, sich gegenseitig vor Polizei- und Geschwindigkeitskontrollen zu warnen. In einem Gruppenbeschrieb wurden genau definierte Regeln beschrieben, welche eingehalten werden mussten. Insgesamt wurden von 96 Personen dieser Whatsapp-Gruppe Warnmeldungen verfasst.

Die Staatsanwaltschaft hat alle Personen, die aktiv Warnungen in den Chat geschrieben haben, wegen des mehrfachen öffentlichen Warnens vor behördlichen Kontrollen im Strassenverkehr verurteilt. Strafbar war dies insbesondere darum, weil die Gruppe einen öffentlichen Charakter hatte und die Mitteilungen nicht im privaten Rahmen erfolgten.

Sie müssen Bussen von mehreren hundert Franken bezahlen. Zudem haben die Verurteilten auch die Untersuchungskosten zu bezahlen. Alle Urteile sind rechtskräftig. Bei den Usern handelt es sich um Personen im Alter zwischen 23 - 56 Jahren. (pw)

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