Feuerwehreinsatz
Grosse Waldbrände im Tessin und an der italienischen Grenze – Wind erschwert Löscharbeiten

Im Tessin und nahe der italienischen Grenze wüten derzeit verschiedene Waldbrände. Starker Wind erschwert den Feuerwehrleuten die Arbeit.

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Der Rauch des Waldbrandes oberhalb von Cannobio (IT), fotografiert von Locarno aus.

Der Rauch des Waldbrandes oberhalb von Cannobio (IT), fotografiert von Locarno aus.

Gerhard Lob

(agl) Die Rauchsäule ist weit herum zu sehen. Verursacht wird sie von einem Brand hinter der italienischen Grenze, oberhalb der Gemeinde Cannobio (IT). Wie verschiedene Medien aus dem Tessin und Italien berichten, schien der Brand zunächst unter Kontrolle. Ein starker Wind nährt demnach aber kontinuierlich das Feuer und erschwert die Löscharbeiten.

Es ist der vierte Waldbrand, den die Region innert kürzester Zeit erlebt. Wie die Pompieri Locarno auf ihrer Website schreiben, brach am Mittwoch oberhalb der Tessiner Gemeinde Cugnasco ebenfalls ein Brand aus. Das Feuer wütete auf einer Höhe von rund 1400 Metern über Meer und erstreckte sich über eine Fläche von fünf Hektaren. Auch dort erschwere der starke Wind die Löscharbeiten sowohl am Boden als auch aus der Luft, schreibt die Feuerwehr weiter. Der von den Flammen betroffene Umkreis verändere sich ständig.

Bereits am Dienstag gab es zwei Waldbrände. Um die Mittagszeit verschlangen die Flammen etwa einen Quadratkilometer Waldgebiet auf dem Monte Ferraro, während am Abend ein weiteres Feuer in der Gegend von Monti Mondini ausbrach. Die Waldbrandgefahr im Tessin ist derzeit hoch. Seit dem 25. Februar gilt deshalb ein absolutes Feuerverbot im Freien.