Erdbeben
«Deutlich spürbar»: In der Nacht bebte die Erde nördlich von Bern

Am Mittwochabend, kurz vor Mitternacht, kam es nördlich der Stadt Bern zu einem Erdbeben der Stärke 2,8. Beim Erdbebendienst gingen über 200 Meldungen ein.

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Das Erdbeben war in der Stadt Bern und in den umliegenden Gemeinden spürbar. (Symbolbild)

Das Erdbeben war in der Stadt Bern und in den umliegenden Gemeinden spürbar. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Die Erschütterungen waren vor allem in der Stadt Bern und in den umliegenden Gemeinden teilweise «deutlich spürbar», wie der Schweizer Erdbebendienst am Donnerstagmorgen auf seiner Website schreibt. Bereits vor dem Beben habe es zwei Vorbeben gegeben, die jedoch nur vereinzelt gespürt wurden. Bei Erdbeben der Stärke 2,8 sind in der Regel keine Schäden zu erwarten, wie der Erdbebendienst weiter schreibt.

2020 verzeichnete der Dienst insgesamt 1’400 Erdbeben in der Schweiz und im grenznahen Ausland. Das seien etwas mehr, als im langjährigen Durchschnitt zu erwarten gewesen wären. Verspürtmeldungen gingen jedoch nur zu 160 der Beben ein. Das grösste Erdbeben ereignete sich am 25. Oktober im Glarnerland. Mit einer Magnitude von 4.3 wurde es vereinzelt bis ins Tessin und an den Bodensee verspürt.