ENERGIEEFFIZIENZ
Mit der Verwirrung soll Schluss sein: Energieetiketten erhalten neue Skala

Die Energieetiketten an Kühlschränken und Waschmaschinen werden ab 1. März mit neuen Angaben bedruckt. Der Konsumentenschutz begrüsst diese Anpassung aus mehreren Gründen.

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Die alte Energieskala reichte von G bis A+++. Ab 1. März sollen die Angaben vereinfacht werden.

Die alte Energieskala reichte von G bis A+++. Ab 1. März sollen die Angaben vereinfacht werden.

Stefan Kaiser

(frh) Energieetiketten zeigen auf einen Blick, wie energieeffizient ein Kühlschrank, eine Waschmaschine, ein Geschirrspüler oder ein Bildschirm ist. Ab 1. März gelten für diese Etiketten neue Richtlinien: Die alte Skala von G bis A+++ wird abgelöst und durch eine neue Angabe von G bis A ersetzt.

Der Schweizerische Konsumentenschutz begrüsst die Anpassung, wie er in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Die neue Skala beachte den technologischen Fortschritt besser und klassifiziere die Geräte neu tiefer. Die Kriterien, damit ein Gerät in die Bestklassifizierung aufsteige, seien künftig deutlich strenger, heisst es in der Mitteilung.

Neue Skala schafft mehr Klarheit

Das bedeutet, dass etwa eine mit dem Bestwert A+++ bewertete Waschmaschine neu nur noch ein C erhält. Dies solle Hersteller ermutigen, weiter an der Energieeffizienz der Geräte zu arbeiten. Die alte Angabe habe bei den Konsumenten zudem vielfach für Verwirrung gesorgt. Nun werde das Lesen und Verstehen von Energieetiketten vereinfacht, so der Konsumentenschutz.

Neben der Skala ist auf den neuen Energieetiketten auch ein QR-Code aufgedruckt. Wer diesen scannt, erhält auf einer Online-Datenbank weitere Produktinformationen. Ab 1. März werden die Geräte neu deklariert, bis Ende Jahr dürfen aber allerdings noch alte Etiketten sichtbar sein.

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