Bern
Nach Ermittlungen: Polizei deckt Handel mit Crystal Meth in Millionenhöhe auf

Zwei Männer werden beschuldigt, Crystal Meth mit einem Marktwert in Millionenhöhe in die Schweiz eingeführt zu haben. Der Fall geht auf eine gezielte Aktion der Kantonspolizei Bern in 2019 zurück.

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Zwei Männer sollen von 2017 bis 2019 mit mehr als zehn Kilogramm Crystal Meth gehandelt haben. (Archivbild)

Zwei Männer sollen von 2017 bis 2019 mit mehr als zehn Kilogramm Crystal Meth gehandelt haben. (Archivbild)

Kapo Bern

(dpo) Die Berner Beamten haben im Mai 2019 vier Personen verhaftet und dabei drei Kilogramm Crystal Meth sichergestellt. Nun sind die Ermittlungen zum Fall abgeschlossen, wie die Kantonale Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben und die Kantonspolizei Bern am Dienstag mitteilen.

Zwei Männern aus den Kantonen Bern und Solothurn wird demnach vorgeworfen, zwischen 2017 und 2019 mehr als zehn Kilogramm Crystal Meth in die Schweiz geschmuggelt und vertrieben zu haben. Die Drogen haben gemäss der Mitteilung einen Marktwert in Millionenhöhe.

Drogenhandel im grossen Stil

Der 28-Jährige Haupttäter hat das Crystal Meth über das Darknet in Nordamerika bezogen und zur Finanzierung mehrere Hunderttausend Franken Bargeld in Bitcoins gewechselt. Die Pakete wurden laut Polizeiangaben in den Kanton Solothurn geliefert und von dort sowie vom Berner Oberland aus weiter vertrieben. Die Drogen gelangten anschliessend in die Kantone Freiburg, Neuenburg, Solothurn und Waadt.

Der Haupttäter ist immer noch in Haft, während der 37-jährige Mittäter sich bereits im vorzeitigen Strafvollzug befindet. Sie müssen sich unter anderem wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen das Bundesgesetz über Geldspiele sowie wegen Geldwäscherei verantworten.