Allergien
Kälteeinbrüche sorgen bis jetzt für moderate Pollensaison

Gute Nachrichten für Allergiker: Bisher hielt sich die Pollenbelastung wegen der vielen Kälteeinbrüche in Grenzen. Auch Birken- und Eschenpollen sollen dieses Jahr weniger stark ausfallen.

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Die Pollenproduktion von Hasel und Erle wurde zeitweise durch das kalte Wetter beeinträchtigt.

Die Pollenproduktion von Hasel und Erle wurde zeitweise durch das kalte Wetter beeinträchtigt.

Keystone

(agl) Die vielen Kälteeinbrüche, die uns dieser Frühling bereits gebracht hat, mögen vielleicht nicht allen gefallen. Doch für Allergiker bedeuten sie eine gewisse Erleichterung. Wie MeteoNews am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt, war das Pollenjahr 2021 bisher «ziemlich moderat». Die Kälte habe dafür gesorgt, dass die Pollenproduktion von Hasel und Erle zeitweise behindert wurde.

Momentan sind vor allem die hochallergenen Birken- und Eschenpollen in der Luft. Da diese jedoch in einem Zweijahresrhythmus stäuben und nach einem stärkeren ein schwächeres Jahr folgt, sollten die Bäume in diesem Jahr weniger Kraft haben und damit auch weniger Pollen produzieren und streuen, wie MeteoNews weiter schreibt.

Der weitere Verlauf der Pollensaison hänge von der Witterung ab. «Die problematischen Gräserpollen stehen erst kurz vor der Blüte und werden dann von Anfang Mai bis Anfang August für Beschwerden sorgen», heisst es weiter. Gemäss dem Portal Pollenundallergie.ch sind in der Schweiz rund 20 Prozent von einer Pollenallergie betroffen. 70 Prozent von ihnen reagieren auf Gräser.