Zum achten Mal auf dem Podest
Fanny Smiths eindrückliche Aufholjagd zum dritten Triumph im Gesamtweltcup

Die Waadtländerin zieht im Final von Bakuriani an allen vorbei und sichert sich in Georgien nicht nur ihren 28. Weltcupsieg, sondern zwei Rennen vor Saisonende auch frühzeitig den Sieg in der Gesamtwertung.

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Fanny Smith holt in Bakuriani eindrücklich auf und gewinnt zum fünften Mal in dieser Saison.

Fanny Smith holt in Bakuriani eindrücklich auf und gewinnt zum fünften Mal in dieser Saison.

Keystone

(sim) Fanny Smith hat sich zum dritten Mal nach 2013 und 2019 den Gesamtweltcup gesichert. Die Waadtländerin gewinnt am Samstagmorgen den Wettkampf im georgischen Bakuriani und kann deshalb schon zwei Rennen vor Saisonende nicht mehr von der Spitze der Gesamtwertung verdrängt werden.

Die 28-Jährige zeigte nach verhaltenem Start eine eindrückliche Aufholjagd. Im Final lag sie bis zur letzten Zwischenzeit noch an vierter Stelle, ehe sie an alle ihren Konkurrentinnen vorbeizog und sich den Sieg wenige Zentimeter vor Sandra Näslund sicherte.

Vor gut zwei Wochen hatte die Schwedin an ihrer Heim-WM in Idre Smith noch die Goldmedaille weggeschnappt, diesmal behielt die Schweizerin das bessere Ende für sich. Für Smith ist es im neunten Rennen der fünfte Sieg in dieser Saison. Nur einmal schaffte sie es nicht aufs Podest, was die eindrückliche Konstanz auf hohem Niveau belegt. Insgesamt feiert Smith ihren 28. Triumph im Weltcup und baut damit ihren Rekord weiter aus.

Mit Sixtine Cousine wusste in Georgien eine weitere Schweizerin zu überzeugen. Die 20-jährige Waadtländerin erreichte als Fünfte ihr bestes Ergebnis im Weltcup.

Die Männer konnten derweil nicht ganz an die starken Leistungen der Frauen anknüpfen. Marc Bischofberger (7.) und Joos Berry (8.) schafften es als beste Schweizer in den kleinen Final. Weltmeister Alex Fiva und Ryan Regez fehlten in Bakuriani nach einem positiven Coronatest.

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