WM-Qualifikation
Italien patzt, Deutschland müht sich bei Flick-Debüt

Der kommende Gegner der Nati kommt nicht über ein 1:1 gegen Bulgarien hinaus. Nordirland erledigt seine Aufgabe in Litauen souverän. Der WM-Quali-Abend im Überblick.

Dan Urner
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Europameister Italien, nächster Quali-Gegner der Schweizer Nati, wusste gegen Bulgarien nicht zu überzeugen.

Europameister Italien, nächster Quali-Gegner der Schweizer Nati, wusste gegen Bulgarien nicht zu überzeugen.

Keystone

Italien - Bulgarien 1:1 (1:1)

Zu uninspirierte Italiener kamen gegen Underdog Bulgarien nur zu einem enttäuschenden 1:1-Unentschieden. Der kommende Gegner der Schweiz ging zwar durch Federico Chiesa (16.) in Führung, musste aber durch Atanas Iliev (39.) noch vor der Halbzeitpause den Ausgleich hinnehmen – und damit den Endstand. Italien erleidet somit vor dem Duell mit der Nati den ersten Punktverlust in Gruppe C.

Litauen - Nordirland 1:4 (0:1)

Die Nati muss in der kommenden Woche auch noch gegen Nordirland ran. Und damit gegen eine Mannschaft, die ihre Pflichtaufgabe Litauen mit Bravour löste, wenngleich die Gastgeber in der 63. Minute einen Strafstoss vergaben und dem Spiel eine andere Wendung hätten geben können. Das Team von Coach Ian Baraclough siegte in Vilnius am Ende mit 4:1 und fuhr damit den ersten Vollerfolg dieser WM-Qualifikation ein. Danny Ballard (20.), Conor Washington (52., Penalty), Shayne Lavery (67.) und Paddy McNair (82., Penalty) trafen für die Nordiren, die den litauischen Ehrentreffer durch Rolandas Baravykas (54.) hinnehmen mussten.

Schweden - Spanien 2:1 (1:1)

Alexander Isak (5.) fand auf die frühe spanische Führung durch Carlos Soler (4.) eine postwendende Antwort. Viktor Claesson (62.) drehte die Partie in der zweiten Halbzeit komplett – und fügte den Iberern die erste Pleite in der WM-Qualifikation zu. Schweden setzt sich durch den Erfolg im Topspiel auf den Spitzenplatz in Gruppe B.

Estland - Belgien 2:5 (1:2)

Mattias Käit brachte den klaren Aussenseiter zunächst früh in Front (2.), doch Belgien antwortete noch vor der Pause: Hans Vanaken (22.) und Romelu Lukaku (29.) drehten die Begegnung. Nach der Pause zeigten sich die Belgier dann in Torlaune: Lukaku (52.), Axel Witsel (65.) und Thomas Foket (76.) legten nach. Erik Sorga (83.) erzielte den zweiten estnischen Treffer.

Liechtenstein - Deutschland 0:2 (0:1)

Deutschland kam nur zu einem knappen Sieg über Fussballzwerg Liechtenstein.

Deutschland kam nur zu einem knappen Sieg über Fussballzwerg Liechtenstein.

Keystone

Im St. Galler Kybunpark tat sich die deutsche Mannschaft im ersten Spiel unter ihrem neuen Trainer Hansi Flick überraschend schwer, Liechtenstein feierte einen Achtungserfolg. Erst in der 41. Spielminute erlöste Timo Werner das DFB-Team mit der Führung. Auch nach dem Seitentausch offenbarte der viermalige Weltmeister eine frappante Ideenlosigkeit. Einzig der zweite Treffer durch Leroy Sané gelang noch (77.).

Ungarn - England 0:4 (0:0)

Erst in der zweiten Halbzeit kam EM-Finalist England zum ersehnten Torerfolg. Am Ende schossen Raheem Sterling (55.), Harry Kane (63.), Harry Maguire (69.) und Declan Rice (87.) einen deutlichen 4:0-Erfolg in Budapest heraus.

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