WM-Qualifikation
Deutschland dreht Spiel, Türkei mit Remis bei Kuntz-Debüt

Kroatien, Deutschland und die Niederlande fahren glanzlose Pflichtsiege ein. Stefan Kuntz kommt bei seiner ersten Partie als Türkei-Coach zu einem 1:1 gegen Norwegen. Der Abend in der WM-Qualifikation im Überblick.

Dan Urner
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Deutschland siegte nach Rückstand gegen Rumänien.

Deutschland siegte nach Rückstand gegen Rumänien.

Keystone

Deutschland - Rumänien 2:1 (0:1)
Der deutsche Heimsieg über Rumänien hat sich wider Erwarten als hartes Stück Arbeit erwiesen. Die Anfangsphase verlief gar nicht nach dem Gusto der DFB-Elf. Erst wurde den Gastgebern ein Penalty nach Konsultation des VAR zurückgenommen, kurz darauf traf Ianis Hagi zur frühen Führung der Rumänen (9.) – das erste Gegentor unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick. Deutschland bemühte sich in der Folge um Besserung, zog bisweilen auch ein echtes Powerplay auf, war aber zu nachlässig in der Verwertung der Möglichkeiten. Nach knapp 52 Minuten traf Serge Gnabry zum ersehnten Ausgleich. Der eingewechselte Thomas Müller belohnte die Energieleistung und sorgte gegen wacker verteidigende Gäste für den Siegtreffer (81.).

Lettland - Niederlande 0:1 (0:1)
Die Niederlande hat in Riga einen glanzlosen Auftritt hingelegt, aber am Ende den erhofften Pflichtsieg eingefahren. Davy Klaassen erzielte das Tor das Tages (19.). Die «Elftal» hält sich damit an der Spitze in Gruppe G.

Türkei - Norwegen 1:1 (1:1)
Stefan Kuntz ist mit einem Remis in seine neue Aufgabe als Coach der türkischen Nationalmannschaft gestartet. Kerem Aktürkoglu hatte die Hausherren früh in Führung gebracht (6.), ehe Kristian Thorvedt noch vor der Pause zum Ausgleich traf (41.). Die Türken verbleiben damit hinter den Nordeuropäern auf Rang drei in Gruppe G.

Die Türkei (rotes Trikot) und Norwegen trennten sich 1:1-unentschieden.

Die Türkei (rotes Trikot) und Norwegen trennten sich 1:1-unentschieden.

Keystone

Zypern - Kroatien 0:3 (0:1)
Vize-Weltmeister Kroatien hat auf Glanz und Gloria weitgehend verzichtet. Verdient war der 3:0-Auswärtserfolg gegen Zypern aber allemal. Ivan Perisic (45.+2), Josko Gvardiol (80.) und Marco Livaja (90.+2) netzten ein, Luka Modric (54.) scheiterte dagegen vom Elfmeterpunkt (54.). Die Kroaten bleiben in Gruppe an der Spitze, punktgleich mit Russland, das im Parallelspiel mit 1:0 gegen die Slowakei gewann.

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