WM-Gerätefinal
Christian Baumann stürzt und enttäuscht im Barren-Final

Christian Baumann kommt im WM-Gerätefinal im japanischen Kitakyushu zu keinem guten Resultat. Im Finale stürzt er und muss das Gerät verlassen.

Leandro De Mori
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An den Olympischen Spielen überzeugte er: Christian Baumann.

An den Olympischen Spielen überzeugte er: Christian Baumann.

Freshfocus / Thomas Schreyer

Er ist eigentlich ein sicherer Wert im Team der Schweizer Turner. An den Olympischen Spielen im vergangenen Sommer zeigte der 26-jährige Aargauer Christian Baumann solide Leistungen. An der EM in Basel im Frühjahr erturnte sich Baumann sogar die Bronzemedaille. Er gilt als ruhiger Turner, der seine Übungen stets souverän absolviert.

Heute musste Baumann beim Barren-Final im japanische Kitakyushu allerdings eine bittere Enttäuschung hinnehmen. Die Übung in seinem ersten WM-Gerätefinal misslang ihm komplett. Schon zu Beginn seiner Übung unterliefen ihm kleinere Fehler. Bei seinem selbst kreierten Element, dem «Baumann», kam es dann schliesslich zu einem grösseren Patzer. Kurz darauf verlor er seine Balance und musste das Gerät verlassen. Schlussendlich resultierten nur 12,333 Punkte aus der Übung.

Baumann, der eigentlich als sicherer Turner gilt, hatte einen schlechten Tag erwischt. Trotzdem hat er sein Mindestziel erreicht: Den Einzug in den Gerätefinal. Von einer Medaille wäre Baumann auch bei einer gelungenen Übung weit entfernt gewesen. Der Chinese Xuwei Hu turnte 15,466 Punkte und sicherte sich die Goldmedaille. Hinter ihm aufs Treppchen stiegen der Philippiner Carlos Yulo und Hu’s Landmann Shi Cong. Yulo hatte sich zuvor bereits am Sprung zum Weltmeister gekürt.

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