Wende im Transfer-Poker
Fix: Cristiano Ronaldo wechselt zu Manchester United

Mit vielen Vereinen wurde Cristiano Ronaldo in diesem Sommer bereits in Verbindung gebracht. Die Spekulationen nehmen am Freitagabend ein Ende. Der fünffache Weltfussballer des Jahres wechselt zu Manchester United.

Gabriel Vilares
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Cristiano Ronaldo hatte am vergangenen Wochenende das letzte Spiel im Juve-Trikot bestritten.

Cristiano Ronaldo hatte am vergangenen Wochenende das letzte Spiel im Juve-Trikot bestritten.

Keystone

Cristiano Ronaldo wechselt in die Premier League zu Manchester! Nicht aber zu Manchester City, sondern zu seinem Ex-Klub United. Das bestätigen die «Red Devils» am Freitagabend in einer Mitteilung. Der fünffache Weltfussballer des Jahres spielte bereits von 2003 bis 2009 beim 20-fachen englischen Meister, die Rückkehr ist damit perfekt.

Manchester United habe bereits eine Einigung mit Juventus Turin erzielt. Nun müsse man nur noch die persönlichen Details klären und den Medizincheck absolvieren, heisst es weiter in der Mitteilung des englischen Traditionsvereins.

Juve-Abschied war bereits am Freitagmorgen klar

Am Freitagvormittag war bekannt geworden, dass der 36-jährige Portugiese trotz eines bis 2022 gültigen Vertrags die Turiner nach drei Saisons verlassen wolle. Seinen Abgang bestätigte Juve-Coach Massimiliano Allegri am Freitagmittag an einer Pressekonferenz: «Ich habe mit Cristiano gesprochen. Er hat mir gesagt, dass er nicht bei Juventus bleiben will.»

Ronaldo hatte am Freitagmorgen auch bereits nicht mehr mit der Mannschaft trainiert und sich vor der Trainingseinheit noch von seinen Kollegen verabschiedet, wie Allegri bestätigte.

Trotzdem kommt die Rückkehr ins Old Trafford eher überraschend. Der amtierende englische Meister und Stadtrivale Manchester City galt als Favorit für den Transfer-Poker. Doch das Herz von Ronaldo entschied sich wohl für seine alte Liebe. Auch Trainerlegende Sir Alex Ferguson soll laut «Manchester Evening News» bei der Realisierung des Geschäfts mitgeholfen haben.

Ein Wechsel, der auch in Bern Freudenschreie ausgelöst haben dürfte. Am Donnerstagabend wurde der Schweizer Meister YB für die Gruppenphase der Champions League zusammen mit Manchester United, Villareal und Atalanta Bergamo in die Gruppe F gelost. Für Ronaldo wäre es aber nicht das erste Mal im Wankdorf. Bereits 2018 war der Portugiese mit seinem ehemaligen Klub Juventus in Bern zu Gast. Damals verlor der Superstar 1:2 mit seiner Mannschaft. Ohne einen Treffer erzielt zu haben, musste er wieder abreisen. Er hat also noch eine Rechnung offen.

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