Unihockey-WM
Schweizerinnen reisen ambitioniert an die Unihockey-WM: «Wir haben die Chance, gegen jedes Team zu gewinnen»

Am Samstag beginnt in Schweden die Unihockey-Weltmeisterschaft der Frauen. Die Schweizerinnen um Nationaltrainer Rolf Kern nehmen dabei Edelmetall ins Visier.

Simon Wespi
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Hatten an der Heim-WM 2019 in Neuenburg allen Grund zum Feiern: Die Schweizerinnen krönten sich mit WM-Silber.

Hatten an der Heim-WM 2019 in Neuenburg allen Grund zum Feiern: Die Schweizerinnen krönten sich mit WM-Silber.

Keystone

Im schwedischen Uppsala beginnt am Samstag die Unihockey-WM der Frauen. Die Schweizerinnen reisen dabei mit grossen Ambitionen in den hohen Norden. Nur allzu gerne würden sie an die Erfolge der Heim-WM von 2019 in Neuenburg anknüpfen.

Zum WM-Auftakt treffen die Schweizerinnen auf Tschechien. Unvergessen ist die sensationelle Wende der Schweizerinnen mit vier Toren in den letzten zwei Minuten im Halbfinale der Heim-WM. Zwei Jahre später treffen die beiden Nationen in der Gruppenphase aufeinander. «Es ist speziell, dass wir im ersten Spiel an der WM auf den nominell stärksten Gruppengegner treffen», sagt Nationaltrainer Rolf Kern im Interview bei Swiss Unihockey.

Trainer der Frauen Nationalmannschaft: Rolf Kern.

Trainer der Frauen Nationalmannschaft: Rolf Kern.

Keystone

Das Spiel wird bereits über den Gruppensieg entscheiden. In den weiteren Gruppenspielen treffen die Schweizerinnen auf die Weltnummer sieben Lettland und die Weltnummer sechs Polen. «Bei diesen beiden Partien muss unser Ziel sein, unser Spiel dem Gegner aufzudrücken. Alles andere als zwei klare Siege wäre eine Enttäuschung», so Kern.

Spiele live bei SRF

Sämtliche Spiele der Schweizer Unihockeyanerinnen sowie der Final werden auf SRF übertragen. Das erste Gruppenspiel gegen Tschechien findet am Samstag um 19.30 Uhr statt. Das zweite Match gegen Lettland am Montag um 16 Uhr und die dritte Partie am Dienstag gegen Polen um 19.45 Uhr. Reto Held und Christoph Hofbauer kommentieren die Spiele.

Das Ziel der Schweizerinnen ist klar: WM-Edelmetall soll es werden, wenn möglich eine Medaille mit dem Final-Vorstoss. «Wir haben die Möglichkeit gegen jedes Team zu gewinnen. Und mit dieser Einstellung reisen wir nach Schweden.» Eine klare Ansage an die Konkurrenz, gestärkt mit Selbstvertrauen der vergangenen Heim-WM. «Die Winner-Mentalität, die wir in Neuenburg an den Tag gelegt haben, nehmen wir an diese WM mit», sagt Kern ambitioniert. Die Mischung in der Mannschaft sei gut. Das Team besteht aus älteren erfahrenen Spielerinnen, ebenso sind junge Aufstrebende mit dabei. «Wir sind eine hungrige Mannschaft.» Als Favorit auf den WM-Titel gilt Gastgeber und Titelverteidiger Schweden.

Jetzt wirds zum Wunder, sagt SRF-Mann Reto Held zwei Minuten vor Schluss – und dann geschieht dieses Wunder: So ist die Schweiz vor zwei Jahren zuhause in den WM-Final eingezogen:

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