Tour de Ski
Bolschunow zum Fünften – Cologna holt einen Platz auf

Alexander Bolschunow gewinnt zum fünften Mal in Folge bei der Tour de Ski. Dario Cologna ist für einmal nicht der schnellste Schweizer und Nadine Fähndrich läuft in die Top 15.

Merken
Drucken
Teilen
Alexander Bolschnunow (24) gewinnt zum 5. Mal in Folge bei der Tour de Ski. (Archiv)

Alexander Bolschnunow (24) gewinnt zum 5. Mal in Folge bei der Tour de Ski. (Archiv)

Keystone

(gav) Alexander Bolschunow (24) ist nicht zu schlagen. Der Russe gewinnt zum fünften Mal in Serie in der diesjährigen Tour de Ski. Im Massenstart-Rennen über 15 km in Val di Fiemme (ITA) lässt der 24-Jährige auf der Zielgerade seine Muskeln spielen. Mit einem Rückstand von 1,8 Sekunden kommt der Italiener Francesco De Fabiani (27) ins Ziel. Der Russe Alexei Tscherwotkin (25) überquert die Ziellinie mit einem Rückstand von 3,7 Sekunden.

Dario Cologna (34) und Roman Furger (30) können auf der letzten Runde nicht mehr ganz mit dem Tempo der Schnellsten mithalten. Furger klassiert sich mit einem Rückstand von 16,1 Sekunden auf Rang 11, Cologna wird 12. und verliert 17,1 Sekunden auf die Bestzeit.

Trotzdem gelingt es Cologna im Gesamt-Klassement einen Rang gut zu machen. Der Bündner liegt nun neu auf dem sechsten Rang und liegt 1:30 Minuten hinter einem Podestplatz.

Weitere Schweizer im Klassement: Beda Klee (14.), Jonas Baumann (25.) und Candide Pralong (43.).

Neprjajewa gewinnt – Nadine Fähndrich läuft auf den 12. Platz

Die Frauen laufen ihr Massenstart-Rennen über 10 km. Auch dort darf sich eine Russin feiern lassen. Natalja Neprjajewa (25) gewinnt 2,4 Sekunden vor der deutschen Katharina Hennig und 4,1 Sekunden vor der Schwedin Ebba Andersson.

Nadine Fähndrich (25) zeigt ein gutes Rennen. Die Luzernerin läuft auf den 12. Platz und verliert 35,4 Sekunden auf die Schnellste. Im Gesamt-Klassement liegt Fähndrich auf Platz 13. Die zweite Schweizerin Laurien van der Graaff (33) kommt als 33. ins Ziel.

Auf die vorletzte Etappe der Tour de Ski dürfte sich vor allem Sprintspezialistin Fähndrich freuen. Sowohl die Frauen als auch die Männer bestreiten am Samstag ein Sprint-Rennen.