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Auswechslungen bei Gehirnerschütterungen an Klub-WM

Bei der Fussball Klub-Weltmeisterschaft wird eine zusätzliche Auswechslung bei Gehirnerschütterungen oder bei einem Verdacht darauf getestet. Dies soll Spielern und Staff-Mitgliedern den Druck nehmen.

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Bei der Klub-WM wird eine neue Regel getestet. Fabian Schär hätte mit dieser Regelung im Nati-Spiel gegen Georgien ausgewechselt werden dürfen, ohne das Kontingent zu belasten. (Archiv)

Bei der Klub-WM wird eine neue Regel getestet. Fabian Schär hätte mit dieser Regelung im Nati-Spiel gegen Georgien ausgewechselt werden dürfen, ohne das Kontingent zu belasten. (Archiv)

Keystone

(gav) Bei der Klub-Weltmeisterschaft vom 1. bis 11. Februar 2021 in Katar wird eine neue Regelung getestet. Spieler, welche eine Gehirnerschütterung erleiden oder in Verdacht stehen, eine erleidet zu haben, können ausgewechselt werden. Dies ohne das Auswechselkontingent zu belasten. Das schreibt der Weltfussballverband in einer Mitteilung.

Die Regel soll den Druck auf die medizinischen Betreuer verringern, eine möglichst rasche Behandlung durchführen zu müssen. Jedes Team darf in einem Spiel höchstens eine Auswechslung wegen einer Gehirnerschütterung vornehmen.

Bei der Klub-WM sind pro Team und Spiel bis zu fünf Auswechslungen erlaubt. Im Sinne des Spielflusses stehen jedem Team allerdings nur drei Gelegenheiten für Auswechslungen zur Verfügung, wobei Auswechslungen zusätzlich auch in der Halbzeitpause getätigt werden dürfen.