SKI-WM Cortina
Trotz fragwürdiger Piste: Meillard holt sich Bronze-Medaille im Parallel-Event

Es war alles ganz knapp! Die ersten Weltmeister im Parallel-Event sind gekürt - der Schweizer Loïc Meillard holt sich Bronze, Wendy Holdener schied aus. Und bei den Frauen gibt es gar zwei Gewinnerinnen!

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Meillard fährt zu Bronze - hier auf der blauen Piste.

Meillard fährt zu Bronze - hier auf der blauen Piste.

AP

(keg) Oh Mann, war das spannend! Der Schweizer Loïc Meillard bestätigte nach seiner Bronze-Medaille am Montag in der Kombination seine gute Form und war auch am Dienstag top parat für das Parallel-Rennen an der WM in Cortina d'Ampezzo. Meillard konnte im kleinen Final den Deutschen Alexander Schmid bezwingen, dieser stürzte und schied aus. Den Halbfinal verlor Meillard nur um zwei Hundertstel gegen den Kroaten Filip Zubcic, der zum Schluss Silber holte. Das erste Gold im Parallel-Rennen geht an den Franzosen Mathieu Faivre.

Unfaire Bedingungen

Die beiden Runs (rot und blau) gaben dann auch zu reden. Es wurde sehr schnell klar, dass die beiden Kurse nicht gleich schnell waren. Offensichtlich wurde es bei den Frauen-Viertelfinals, als sämtliche Fahrerinnen, die zuerst auf dem roten Run starten mussten, im zweiten Lauf auf der langsameren blauen Piste klar benachteiligt waren. So auch unsere Medaillen-Anwärter Holdener und Meillard. Holdener schied im Viertelfinal gegen Paula Moltzan (USA) aus. Was dann folgt, ist so kurios wie der rote Run: Marta Bassino und Katharina Liensberger stellten beide die exakt gleiche Gesamtzeit auf und holten beide Gold! Erst wurde kommuniziert, dass die Italienerin den WM-Titel für sich alleine beanspruchen darf! Kurz vor der Siegerehrung dann die Wende: Plötzlich gibt es zwei Gewinnerinnen. Klar ist, Dritte wurde die Französin Tessa Worley.