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Schrecklicher Trainingssturz! Suter verpasst Saisonstart in Sölden

Die Abfahrtsweltmeisterin Corinne Suter hat sich bei einem Sturz am Samstag im Super-G-Training in Zermatt schwere Knochenprellungen und Schürfungen im Gesicht zugezogen. Die Schwyzerin fällt mehrere Wochen aus.

Gina Kern
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Die Medienmitteilung schlug ein wie eine Bombe: Verletzungsbedingte Pause für Corinne Suter! Was war passiert?

Corinne Suter stürzte am Samstag - drei Tage vor ihrem 27. Geburtstag - beim Super-G-Training in Zermatt. Es war ein schwerer Sturz. Noch am gleichen Tag wurde sie in der Zürcher Hirslanden Klinik umfassend radiologisch und klinisch untersucht. Dabei wurde klar, dass sich die Zentralschweizerin schwere Knochenprellungen an beiden Schienbeinplateaux sowie Schürfungen im Gesicht zugezogen hatte. Ein Einsatz Suters beim Weltcup-Auftakt in Sölden am 23. Oktober im Riesenslalom ist laut dem Verband ausgeschlossen.

Keine Operation nötig

«Corinne Suter hatte grosses Glück im Unglück», wird der Swiss-Ski Teamarzt Walter O. Frey in der Mitteilung zitiert. «Die verletzten Strukturen können alle ohne Operation vollständig ausheilen. Nach einer mehrwöchigen Rehabilitationsphase wird sie bald wieder mit voller Kraft zurück auf den Ski sein.» Auf Anfrage sagt Roman Eberle von Swiss Ski, dass eine Teilnahme beim Speedauftakt vom 2. bis 5. Dezember im kanadischen Lake Louise vom Heilungsverlauf abhängen würde.

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