Parallel-Riesenslalom
Grosse Enttäuschung für die Schweizer an Snowboard-WM

Der Auftakt der Snowboard-WM bringt keine Medaillen für die Schweiz. Die Frauen und Männer kommen im Parallel-Riesenslalom nicht auf Touren.

Merken
Drucken
Teilen
Der Achtelfinal im WM-Parallel-Riesenslalom bedeutet bereits Endstation für Nevin Galmarini.

Der Achtelfinal im WM-Parallel-Riesenslalom bedeutet bereits Endstation für Nevin Galmarini.

Keystone

(gav) Die Hundertstel sind am ersten Tag der Snowboard-WM im Parallel-Riesenslalom nicht aufseiten der Schweizer. Nevin Galmarini, Olympia-Sieger im Parallel-Riesenslalom von 2018, erreicht das beste Schweizer Ergebnis im slowenischen Rogla. Vor dem Wettkampf hätte aber niemand damit gerechnet, dass dies lediglich eine Achtelfinal-Qualifikation sein würde. Im Duell gegen den Italiener Roland Fischnaller, dem späteren Finalisten, fehlen dem 34-jährigen Ostschweizer mickrige zwei Hundertstel. Dario Caviezel und Gian Casanova kommen nicht über die Qualifikation hinaus. Der Russe Dmitri Loginow setzt sich im Final um eine Hundertstel durch und wird Weltmeister.

Bei den Frauen stehen immerhin drei Schweizerinnen im Viertelfinal, doch allesamt bleiben dort hängen. Der grösste Trumpf des Frauen-Teams, Julie Zogg, muss sich ebenfalls um zwei Hundertstel geschlagen geben. Die 28-Jährige zieht im Duell mit der Kanadierin Megan Farell den Kürzeren. Jessica Keiser und Ladina Jenny verlieren deutlicher. Patrizia Kummer, die Olympia-Siegerin im Parallel-Riesenslalom von 2014, scheitert bereits in der Quali. Die Deutsche Selina Jörg kann ihren Titel verteidigen. Im Final ist sie zwölf Hundertstel schneller als die Russin Sofija Nadyrschina.

Am Dienstag folgt gleich die Chance, um sich nach dieser Enttäuschung zu rehabilitieren. Der Parallel-Slalom steht auf dem Programm. Julie Zogg möchte ihren WM-Titel von 2019 in dieser Disziplin verteidigen.