Freestyle-WM in Aspen
Kim Gubser holt Bronze im Big Air – Ragettli verpasst Medaille nach Sturz

Kim Gubser holt an der Freestyle-WM im Big Air die Bronzemedaille. Slopestyle-Weltmeister Andri Ragettli verpasst das Podest nach einem Sturz im letzten Sprung. Sarah Höfflin wird Achte.

Drucken

(gav) Bei der Freestyle-WM im amerikanischen Aspen können die Schweizer erneut zuschlagen. Kim Gubser holt im Big Air die dritte Medaille für die Schweiz. Der 20-Jährige zeigt der Jury in drei Anläufen Style, schwierige Sprünge und saubere Landungen. Nach zwei Top-Sprüngen resultieren 180.75 Punkte für den Davoser und die Bronzemedaille! Der Schwede Oliwer Magnussen sichert sich Gold und nimmt dem Schweizer 4.5 Punkte ab. Silber geht an den Kanadier Edouard Therriault.

Andri Ragettli, der frischgebackene Weltmeister im Slopestyle, kann im Big Air nicht nachdoppeln. Beim dritten Sprung riskiert der 22-Jährige nochmals alles und wagt den Angriff auf die Goldmedaille. Ragettli stürzt und scheint sich dabei verletzt zu haben. Er muss danach gestützt werden. Hoffentlich keine gröbere Verletzung beim Freeskier, der dank seinen ersten beiden Sprüngen auf dem 6. Platz landet.

Andri Ragettli kann im Big Air nicht nachdoppeln. Der Flimser landet auf dem 6. Platz (Archiv)

Andri Ragettli kann im Big Air nicht nachdoppeln. Der Flimser landet auf dem 6. Platz (Archiv)

Keystone

Der Norweger Birk Ruud, der die Qualifikation noch für sich entscheiden hat, ist im Final nicht angetreten. Der 20-Jährige reist in die Heimat, um seinen erkrankten Vater zu besuchen.

Höfflin stürzt zweimal

Bei den Frauen ist Sarah Höfflin im Finaldurchgang mit dabei. Für die 30-jährige Genferin ist der Medaillentraum bereits nach zwei Sprüngen ausgeträumt. Die Sprünge der Olympia-Siegerin von 2018 im Slopestyle gehen zu weit. Höfflin kann den Sturz beide Male nicht verhindern. Die 79.25 Punkte reichen nur zu Platz 8. Die neue Weltmeisterin heisst Anastasia Tatalina. Mit 184.50 Punkte gewinnt die Russin mit einem Vorsprung von 19 Punkten. Silber holt Landsfrau Lana Prussakowa, und Bronze geht an die Chinesin Eileen Gu.