Formel 1
Giovinazzi muss gehen: Alfa-Sauber nächste Saison mit komplett neuem Team

Alfa-Sauber wird im kommenden Jahr mit zwei neuen Piloten an den Start gehen. Die beiden neuen Fahrer heissen Valtteri Bottas und Zhou Guanyu. Der Italiener Antonio Giovinazzi muss sein Cockpit räumen.

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Antonio Giovinazzi muss Ende Saison sein Cockpit beim Schweizer Rennstall räumen.

Antonio Giovinazzi muss Ende Saison sein Cockpit beim Schweizer Rennstall räumen.

Keystone

Anfang September gab Kimi Räikkönen den Rücktritt aus der Formel 1 auf Ende Saison bekannt. Wenige Tage später wurde bekannt, dass er durch den Finnen Valtteri Bottas ersetzt werden würde. Doch neben dem Finnen wird kommende Saison nicht der bisherige Pilot, Antonio Giovinazzi, für das Team aus Hinwil fahren. Der 27-jährige Italiener muss den Rennstall nach dieser Saison verlassen. Das teilt Alfa Romeo Racing am Dienstag in einer Mitteilung mit.

«Sich von einem Fahrer zu verabschieden ist nie einfach, vor allem im Fall von Antonio, der schon so lange im Team ist. Wenn wir uns trennen, werden wir die guten Zeiten in Erinnerung behalten und aus den schlechten lernen», lässt sich Teamchef Frédéric Vasseur im Communiqué zitieren. «Wir wünschen Antonio für seine Zukunft nach der Saison 2021 alles Gute: Bis dahin haben wir noch drei Rennen, um gemeinsam gute Ergebnisse zu erzielen und das Jahr stark abzuschliessen.»

Nachfolger steht bereit

Nach einer bis anhin enttäuschenden Saison muss Giovinazzi sein Cockpit räumen. Lediglich ein Top-10-Platz steht für ihn zu Buche. Die Nachfolge ist auch schon geklärt: Der Chinese Zhou Guanyu steigt von der Formel 2 in die höchste Rennserie auf. Der 22-Jährige wird damit zum ersten chinesischen Fahrer in der Formel 1. Sechs Rennen vor Abschluss der Meisterschaft belegt Guanyu den 2. Rang in der Gesamtwertung der Nachwuchsserie.

«Es ist ein Privileg für mich, meine Formel-1-Rennkarriere mit einem legendären Team zu beginnen, einem Team, das in der Vergangenheit so viele junge Talente in die Formel 1 gebracht hat», so der Chinese. In den Medien wird darüber spekuliert, dass der Asiate auch eine Menge Sponsorengelder mitbringen könnte. Von 25 Millionen Franken ist die Rede. (gav)

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