«ein vernunftsentscheid»
Kein Zusammenzug der Schweizer Eishockey-Nati im Februar

Der Zusammenzug sowie die beiden Testspiele gegen Deutschland im Februar werden abgesagt. Das letzte Länderspiel der Nati liegt bereits ein Jahr zurück.

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Im Februar wird die Eishockey-Nati nicht zusammenkommen. Die Belastung der Spieler sei hoch und die gesundheitliche Lage lasse es nicht zu. (Archivbild)

Im Februar wird die Eishockey-Nati nicht zusammenkommen. Die Belastung der Spieler sei hoch und die gesundheitliche Lage lasse es nicht zu. (Archivbild)

Andrea Stalder

(gav) Die Schweizer Eishockey-Nati verzichtet im Februar auf den Zusammenzug, wie Swiss Ice Hockey (SIHF) am Donnerstag mitteilte. Die aktuelle epidemiologische und gesundheitspolitische Situation in der Schweiz sei ausschlaggebend für den Entscheid gewesen. Zudem sei die Belastung der Spieler bereits sehr hoch.

«Wir haben diesen Entscheid nach gründlicher Evaluation der aktuellen Lage getroffen. In dieser für alle Beteiligten schwierigen Situation ist lösungsorientiertes Verhalten gefragt. Deshalb trafen wir einen Vernunftentscheid im Sinne der Gesamtinteressen des Schweizer Eishockeys und unserer Spieler», wird Nati-Direktor Lars Weibel in der Mitteilung zitiert.

Die Eishockey-WM soll in diesem Jahr zwischen dem 21. Mai und 6. Juni stattfinden. Der Fokus liege nun auf den Vorbereitungswochen unmittelbar vor der Weltmeisterschaft. «Aus sportlicher Sicht ist die WM-Vorbereitung für uns absolut entscheidend, zumal die anderen Nationen ihre Nationalmannschaften im November, Dezember und Februar zusammenziehen konnten bzw. können. Unser letztes Länderspiel liegt genau ein Jahr zurück», so Lars Weibel.