Cross Country
Bitter! Nino Schurter wird im Zielsprint geschlagen und muss auf Rekordsieg warten

Nino Schurter reist aus Albstadt ohne seinen 33. Weltcup-Sieg ab. Der Bündner muss sich im Zielsprint geschlagen geben. Mit Mathias Flückiger landet ein weiterer Schweizer auf dem Podest.

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Nino Schurter verpasst in Albstadt seinen 33. Weltcup-Sieg haarscharf. (Archiv)

Nino Schurter verpasst in Albstadt seinen 33. Weltcup-Sieg haarscharf. (Archiv)

Keystone

(gav) 33 Weltcup-Siege. Das ist die Marke vom alleinigen französischen Rekordhalter und zurückgetretenen Julien Absalon. Nino Schurter wollte zum Auftakt der Cross-Country-Saison im deutschen Albstadt mit Absalon gleichziehen. Lange sieht es für den 34-jährigen Schweizer nach seinem 33. Weltcup-Sieg aus, doch am Ende muss er eine bittere Pille schlucken.

Nach vier von sechs Runden bildet sich eine vierköpfige Spitzengruppe. Mit dabei sind mit Nino Schurter und Mathias Flückiger auch zwei Schweizer. Diese Gruppe bleibt bis zur letzten Runde zusammen. Dann greift der Olympiasieger im Mountainbike von 2016 an. Nur noch der Franzose Victor Koretzky vermag dem Rad von Schurter zu folgen. Der Bündner versucht seinen letzten Konkurrenten immer wieder mit Tempoverschärfungen abzuwimmeln, doch es gelingt ihm nicht.

Im Schlusssprint kann Koretzky Schurter stehen lassen. Der Franzose sichert sich seinen ersten Weltcup-Sieg in einem Rennen, in dem er nie Führungsarbeit leistet, sich aber taktisch äusserst clever verhält. Mathias Flückiger kommt mit einem Rückstand von 23 Sekunden ins Ziel und wird Dritter. Tolles Resultat für die Schweizer. Ein fader Beigeschmack bleibt wegen dem verpassten Sieg.

«Bin nicht ganz zufrieden»

«Es war ein solides Rennen, aber am Schluss fehlte etwas. Ich wollte gewinnen und deshalb bin ich nicht ganz zufrieden. Ich dachte, dass ich es packe. Am Ende fehlte mir die Spritzigkeit im Zielsprint», so Schurters Fazit zum Rennen gegenüber SRF.

Trotz möglichen Rekord-Sieg des Schweizers zog der niederländische Allrounder Mathieu van der Poel viel Aufmerksamkeit auf sich. Van der Poel führt dann auch nach der ersten Runde, hat sich damit aber übernommen und verliert den Anschluss zur Spitze. Am Schluss reichts für den siebten Rang. Am nächsten Wochenende stehen im tschechischen Nove Mesto die nächsten Rennen auf dem Programm.