Aus in der European League
Montpellier eine Nummer zu gross für die Kadetten

Endstation im Achtelfinal für Kadetten Schaffhausen in der European League. Montpellier ist im Rückspiel eine Nummer zu gross. Die Franzosen gewinnen 32:25.

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Kein Durchkommen für Schaffhausens Jonas Schelker gegen Gilberto Duarte Brito.

Kein Durchkommen für Schaffhausens Jonas Schelker gegen Gilberto Duarte Brito.

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(gav) Beim Achtelfinal-Hinspiel der European League wuchsen die Kadetten Schaffhausen in der vergangenen Woche noch über sich hinaus. Gegen Montpellier, den zweiten in der französischen Liga und zweifachen Champions-League-Sieger, erreichte man ein 27:27. Die Ausgangslage für das Rückspiel im zweithöchsten europäischen Wettbewerb war damit vielversprechend.

Im Vergleich zum Hinspiel zeigt sich Montpellier am Dienstag wie verwandelt. Vor allem in der Verteidigung treten die Franzosen aggressiv auf. Dies aber nicht nur mit Härte, sondern auch mit Köpfchen. Zu Beginn der Partie können die Munotstädter noch mithalten. Mit fortlaufender Dauer können sich Gäste in der BBC Arena dennoch absetzen. Jonas Schelker war vergangene Woche noch Dreh- und Angelpunkt bei den Schaffhauser. Im Rückspiel wird der Spielmacher aber erfolgreich abgemeldet. Die Kadetten müssen mit einem 10:16-Rückstand in die Pause.

Der 6-Tore-Rückstand ist eine grosse Hypothek für das Heimteam. Eine zu grosse. Trotzdem stecken die Schaffhauser im zweiten Durchgang den Kopf nicht in den Sand. Den Rückstand können sie zwischenzeitlich dennoch nur auf fünf Tore verringern. Montpellier kann auch im zweiten Durchgang durchziehen und zur Kür auflaufen. Am Ende setzen sich die Franzosen mit 32:25 durch. Gabor Csaszar ist bei den Schaffhausern erfolgreichster Schütze. Der Ungare kommt auf sieben Treffer. Bei Montpellier glänzt der Flügelspieler Yanis Lenne mit acht Toren.