Schweizer Grand Prix Kunst
Eine Malerin, eine Kuratorin und ein Architekt für ihre Arbeit ausgezeichnet

Der Schweizer Grand Prix Kunst geht in diesem Jahr an die Künstlerin Vivian Suter, die Kuratorin Esther Eppstein und den Architekten Georges Descombes. Sie werden Mitte September geehrt.

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Esther Eppstein gehört zu den diesjährigen Preisträgerinnen des Schweizer Grand Prix Kunst.

Esther Eppstein gehört zu den diesjährigen Preisträgerinnen des Schweizer Grand Prix Kunst.

BAK

(abi) Bereits zum 21. Mal vergibt das Bundesamt für Kultur (BAK) den Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim. Er wird jeweils auf Empfehlung der Eidgenössischen Kunstkommission an Persönlichkeiten in den Bereichen Kunst, Kunstvermittlung und Architektur verliehen. Ihre Arbeit muss von besonderer Aktualität und Relevanz für die schweizerische Kunst- und Architekturpraxis sein sowie die internationale Kunstszene beeinflussen.

In diesem Jahr geht der Preis an die Künstlerin Vivian Suter, die Kuratorin Esther Eppstein sowie den Architekten Georges Descombes, wie das BAK am Freitag mitteilte. Sie werden am 20. September zusammen mit den Preisträgern der Schweizer Kunstpreise in Basel geehrt.

Die Preisträgerinnen

Viviane Suter wurde 1949 in Buenos Aires geboren und lebt in Guatemala. Mit 13 Jahren kam sie in die Schweiz und studierte an der Kunstgewerbeschule in Basel. Nach ihrem Umzug nach Guatemala habe sich ihre Arbeit in einer osmotischen Beziehung zur Natur gewidmet, so das BAK. Dieser besondere Kontext sei in ihrer intuitiven und emotionalen Malerei zu spüren.

Esther Eppstein ist Kuratorin, Künstlerin und DJ und lebt in Zürich, wo sie 1967 auch geboren wurde. Sie eröffnete und führte unter anderen im ehemaligen Kleidergeschäft Perla-Mode an der Zürcher Langstrasse den Ausstellungsraum «Message Salon» und lancierte das Projekt «Message Salon Embassy». Für ihre Tätigkeit als Kunstvermittlerin und Künstlerin wurde Eppstein bereits mehrfach ausgezeichnet.

Architekt Georges Descombes wurde 1939 in Genf geboren, wo er bis heute lebt. Er wirkte an Grossprojekten für das Quartier Lyon-Confluence, den Hafen von Antwerpen und den Quai des Matériaux in Brüssel mit. Ausserdem gestaltet er seit 20 Jahren die Renaturierung des Flusses Aire im Kanton Genf. Das Projekt hinterfragt gemäss BAK die Beziehungen zwischen Natur und Mensch und sei ein Manifest für die Landschaft in der Stadtplanung.

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