Kino
«Olga» will einen Oscar: Schweiz schickt Film von Elie Grappe ins Trophäen-Rennen

Eine junge Turnerin lebt und trainiert in der Schweiz, als in ihrer alten Heimat Ukraine die Proteste beginnen. Der Film von Elie Grappe vertritt die Schweiz im Kampf um einen Oscar.

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Szene aus dem Film «Olga».

Szene aus dem Film «Olga».

PD

«Olga» soll es für die Schweiz richten. Wie das Bundesamt für Kultur (BAK) am Montag mitteilt, schickt es den Film von Elie Grappe in den Wettbewerb um einen Oscar. Die begehrten Filmpreise werden am 27. März in Los Angeles verliehen. Ob es der Film des gebürtigen Franzosen aber überhaupt über den Atlantik an die Award-Show schafft, ist noch offen. Die Oscar-Jury wird im Dezember entscheiden, welche Filme auf die Short List für einen Oscar in der Kategorie «International Feature Film» (bester internationaler Film) kommen.

In «Olga» wird die Geschichte der jungen Turnerin Olga (Anastasia Budiashkina) erzählt, wie das BAK schreibt. Diese lebt und trainiert in der Schweiz und will einen Platz im Turn-Nationalteam. «Gleichzeitig bricht in Kiew der Euromaidan-Aufstand aus, in den alle Menschen verwickelt sind, die der gebürtigen Ukrainerin etwas bedeuten», heisst es in der Mitteilung. Durch all diese Ereignisse gerate Olgas Leben aus den Fugen.

Der Trailer zum Film.

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Mit diesem Inhalt und der Umsetzung hat die schweizerisch-französische Koproduktion eine Jury unter dem Vorsitz von Petra Volpe («Die göttliche Ordnung») überzeugt. Der moralische Konflikt der Protagonistin werde «viszeral, zeitgemäss und berührend für die grosse Leinwand» inszeniert, begründet die Jury. «Olga» wurde bereits für mehrere Festivals in der ganzen Welt ausgewählt. Der Film kommt im November in die Kinos. (mg)

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