Zürich
Nationalrätin Min Li Marti unterliegt im Rennen um Stadtratssitz

Am Ende setzte sich die vermeintliche Aussenseiterin Simone Brander deutlich durch. Sie tritt damit als vierte Kandidatin für die SP an den Zürcher Stadtratswahlen an.

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Simone Brander geht für die SP ins Rennen um den vierten Stadtratssitz der SP.

Simone Brander geht für die SP ins Rennen um den vierten Stadtratssitz der SP.

Sandra Ardizzone / LTA

Mit 107 von 194 schnappte sich Simone Brander an der Delegiertenversammlung vom Donnerstag das vierte Ticket der SP Zürich für den Stadtrat. Sie tritt damit neben den bisherigen Corine Mauch (Stadtpräsidium), André Odermatt und Raphael Golta im kommenden Februar an. Sie setze sich in der internen Ausmarchung gegen Min Li Marti durch. Für die Nationalrätin ist es die zweite Niederlage beim internen Rennen um einen Einsitz in die Zürcher Stadtregierung: Bereits 2013 schaffte sie die parteiinterne Nomination nicht – damals bekam Raphael Golta eine Stimme mehr.

Simone Brander sitzt im Zürcher Stadtparlament und hat es offensichtlich geschafft, einen grossen Teil der Parteibasis hinter sich zu bringen. Mit ihrer Nomination als offizielle Kandidatin der SP hat sie sehr gute Wahlchancen. Der Zürcher Stadtrat besteht aus neun Mitgliedern, die linken Parteien haben dort eine Mehrheit. Neben den eigenen Kandidaten und Kandidatinnen hat die SP auch die Unterstützung für die jene der Grünen und AL beschlossen. (mg)

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