Wieder aufgetaucht
Marco Rima: «Habe die Existenz des Virus nie infrage gestellt»

Komiker Marco Rima verbrachte drei Tage auf der Coronastation im Spital. An seiner Kritik an den gesundheitspolitischen Massnahmen hält er fest – und äussert Skepsis gegenüber der Impfkampagne.

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Ist wieder da und bleibt skeptisch: Komiker Marco Rima befürchtet einen «Impfzwang durch die Hintertür». (Archivbild)

Ist wieder da und bleibt skeptisch: Komiker Marco Rima befürchtet einen «Impfzwang durch die Hintertür». (Archivbild)

Boris Bürgisser

Er und seine Familie hätten sich vermutlich an Weihnachten mit dem Coronavirus angesteckt, sagte Komiker Marco Rima in einem Interview mit der Sonntagszeitung. Das Virus sei bei ihm zufällig bei einem Spitalbesuch entdeckt worden, danach habe er dort drei Tage auf der Coronastation verbracht. Auch seine 82-jährige Mutter sei positiv getestet worden. Er selbst habe die Krankheit gut überstanden, jedoch ein paar Wochen lang an Fieber und Übelkeit gelitten.

Marco Rima hatte sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, nach dem er mit öffentlicher Kritik an den gesundheitspolitischen Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie aufgefallen war. Im Interview verteidigt Rima seine Position. «Ich habe die Existenz des Virus nie infrage gestellt», sagt Rima. «In der Anfangsphase stand ich voll hinter dem Bundesrat». Man müsse aber auch Menschen respektieren, die finden, dass gewisse Massnahmen keinen Sinn ergeben. «Stattdessen werden Abweichler diskreditiert mit Begriffen wie ‹Corona-Leugner›, was natürlich eine Anlehnung an «Holocaust-Leugner» ist, oder ‹Covidioten›», so Rima.

Angesprochen auf seine Haltung zur Impfkampagne äusserte sich Rima ebenfalls skeptisch. Er befürchte, dass über die Hintertür ein Impfzwang eingeführt werde. «Viele Leute lassen sich nur impfen, weil sie die Freiheiten zurückwollen, und nicht, weil sie überzeugt sind, dass dies ihrer Gesundheit dient.» (wap)