Walliser Kantonspersonal darf nach Geburt Pensum reduzieren

Die neue Regelung tritt ab 2020 in Kraft und gilt auch bei Adoptionen.

Dario Pollice
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Walliser Kantonsangestellte profitieren als werdende Eltern von der neuen Regelung.

Walliser Kantonsangestellte profitieren als werdende Eltern von der neuen Regelung.

Bild: Gaetan Bally, KEYSTONE

Das Walliser Staatspersonal hat ab dem 1. Januar 2020 nach der Geburt oder Adoption ihres Kindes Anspruch auf eine Herabsetzung des Beschäftigungsgrades um bis zu 20 Prozent bis zu einem verbleibenden Beschäftigungsgrad von 60 Prozent. Dies informiert die Walliser Kantonsregierung in einer Medienmitteilung über die Änderung von mehreren gesetzlichen Grundlagen.

Die Kantonsangestellten müssen ihren Anspruch innerhalb von 12 Monaten nach der Geburt oder der Adoption des Kindes geltend machen. Die Kantonsregierung kann durch eine Richtlinie Personalkategorien festlegen, die von der Anwendung dieser Bestimmung ausgeschlossen sind.

Wenn es die Bedürfnisse der jeweiligen Dienststelle erlauben, kann die Behörde auch einen Beschäftigungsgrad unter 60 Prozent genehmigen.

Angestellte des Bundes haben als werdende Eltern bereits seit 2013 das Anrecht auf Teilzeitarbeit. Jedoch darf im Gegensatz zu den Walliser Angestellten ihr Beschäftigungsgrad 60 Prozent nicht unterschreiten.