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Nebenwirkungen von Covid-Impfung: Melderate ist leicht rückläufig

Bei den Coronaimpfstoffen überwiegt aus Sicht von Swissmedic der Nutzen weiterhin das Risiko. Das Institut hat bisher über 2200 Verdachtsmeldungen wegen unerwünschter Nebenwirkungen ausgewertet.

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Die Melderate bezüglich Nebenwirkungen ist leicht zurückgegangen, von 1 auf 0,8 Meldungen pro 1000 Impfungen. (Symbolbild)

Die Melderate bezüglich Nebenwirkungen ist leicht zurückgegangen, von 1 auf 0,8 Meldungen pro 1000 Impfungen. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Swissmedic bestätigt erneut das positive Nutzen-Risiko-Verhältnis der Coronaimpfstoffe. Bislang hat das Heilmittelinstitut 2269 Meldungen über unerwünschte Nebenwirkungen ausgewertet, wie es am Freitag mitteilte.

Dabei habe sich in den letzten Wochen eine etwas rückläufige Melderate von 0,8 Meldungen pro 1000 verimpften Dosen gezeigt. Vor zwei Wochen meldete Swissmedic noch im Schnitt eine Verdachtsmeldung pro Tausend Impfungen.

Auch das bisher bekannte Bild hat sich bestätigt: Der Grossteil der Meldungen (rund 64 Prozent) war nicht schwerwiegend. Bei schwerwiegenden Fällen wurden am häufigsten Fieber, Kopfschmerzen/Migräne und Luftnot genannt. Bei 84 dieser Fälle sind die Personen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben. Nach dem aktuellen Kenntnisstand seien die im Durchschnitt 82-Jährigen an unabhängig von den Impfungen auftretenden Infektionen oder Erkrankungen verstorben.