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Cyberkriminalität: 130'000 Windows-Computer sind nicht mehr sicher

In Schweizer Haushalten stehen über 130'000 Computer, auf denen ein veraltetes Windows-Betriebssystem installiert ist. Dies kann schwerwiegende Folgen haben.

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Im Zuge von Homeoffice haben viele Schweizer Haushalte digital aufgerüstet. (Symbolbild)

Im Zuge von Homeoffice haben viele Schweizer Haushalte digital aufgerüstet. (Symbolbild)

Keystone

Windows ist hierzulande nach wie vor das am häufigsten verwendete Betriebssystem: Es läuft auf rund 2,7 Millionen Computern in Schweizer Haushalten. Wie der Sicherheitsdienstleister Eset am Mittwoch mitteilte, haben 130'000 davon aber ein Sicherheitsproblem. Auf diesen Computern laufen veraltete Versionen des Betriebssystems.

Seit zwei Jahren wird Windows 7 vom Betreiber Microsoft nicht mehr unterstützt. Das heisst: Sicherheitslücken werden nicht mehr geschlossen und können von Cyberkriminellen ausgenutzt werden. Bereits in einem Jahr läuft auch Windows 8 aus. Eset empfiehlt deshalb, den Umstieg frühzeitig vorzubereiten. Private stünden mittlerweile vor ähnlichen Problemen wie Firmen, wird Eset-Sicherheitsexperte Thorsten Urbanski in der Mitteilung zitiert. Diese hatten seit Beginn der Pandemie mit vermehrten Cyberattacken zu kämpfen.

Dieses Bewusstsein scheint sich bereits durchgesetzt zu haben: Gemäss den Zahlen von Eset ist die Zahl der unsicheren Windows-Computer in der Schweiz im Laufe des vergangenen Jahres bereits um 100'000 gesunken. Grund dafür sei auch, dass viele Haushalte im Zuge von Digitalisierung und Homeoffice in neue Geräte investiert hätten. (wap)

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