Überlastete Labors
Wegen Omikron: Schaffhausen schränkt regelmässige Coronatests an Schulen ein

Wegen überlasteter Labors schränkt auch Schaffhausen die repetitiven Coronatests ein. Ab Freitag wird nur noch in Kindergärten, an der Primar- und Sekundarstufe I sowie der Pädagogischen Hochschule getestet.

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Der Kanton Schaffhausen – im Bild der Rheinfall bei Neuhausen – reduziert ab Freitag seine Corona-Reihentests im Bildungsbereich.

Der Kanton Schaffhausen – im Bild der Rheinfall bei Neuhausen – reduziert ab Freitag seine Corona-Reihentests im Bildungsbereich.

Keystone

Wie der Kantonsärztliche Dienst Schaffhausen entschieden hat, werden die repetitiven Testungen auf der Sekundarstufe II vorerst bis nach den Sportferien sistiert. Dies um die Testzentren und Labore zu entlasten, wie der Kanton am Donnerstag mitteilte. Im Februar werde die kantonale Teststrategie aufgrund der Entscheide des Bundes dann neu beurteilt.

Erst am Montag hatte der Graubünden Kanton entschieden, die repetitiven Coronatests an den Schulen und in den Betrieben stark einzuschränken. Seit Dienstag wird nur noch im Kindergarten, in der ersten und zweiten Primarklasse sowie beim Gesundheits- und Pflegepersonal regelmässig getestet. Graubünden galt als Vorreiter der Reihentests. Oder der Kanton Zug musste die Reihentests an mehreren Schulen vorübergehend einstellen, wie er mitteilte. Zuvor hatte der Aargau die regelmässigen Tests an Schulen als erster Kanton bereits Anfang Jahr eingestellt.

Bern dagegen geht im neuen Jahr derweil gerade den anderen Weg und überlässt es neu den einzelnen Schulen, ob sie ihre Schülerinnen und Schüler wieder regelmässig auf das Coronavirus testen wollen. Der Kanton hatte diese Reihentests nach den Herbstferien abgeschafft. Er setzte seither auf das sogenannte Ausbruchstesten. (sat)

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