Tiergesundheit
Kein Ausbruch der Vogelgrippe: Fall auf Zürcher Geflügelbetrieb ist Einzelfall

Ende November ist bei einem Zürcher Geflügelbetrieb ein Fall der Vogelgrippe aufgetreten. Nun geben die Behörden Entwarnung: Es handelt sich um einen Einzelfall.

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Nach dem entdeckten Fall der Vogelgrippe mussten Hühner zum PCR-Test antraben. Hier bietet der amtliche Tierarzt des Kantons Aargau Anschauungsunterricht.

Nach dem entdeckten Fall der Vogelgrippe mussten Hühner zum PCR-Test antraben. Hier bietet der amtliche Tierarzt des Kantons Aargau Anschauungsunterricht.

Keystone

Ende November war ein Fall von Vogelgrippe in einer Hobby-Geflügelhaltung im zürcherischen Hüntwangen entdeckt worden. Darauf erliessen die Behörden strenge Auflagen, um eine Verschleppung des Virus möglichst zu verhindern. Ausserdem mussten auf dem betroffenen Betrieb alle Vögel eingeschläfert und die Stallungen und Auslaufflächen dekontaminiert werden.

Nun wartet die Zürcher Gesundheitsdirektion mit guten Nachrichten auf. Der entdeckte Fall blieb der einzige, wie sie am Donnerstag mitteilte. Das ergab eine aufwändige Untersuchung aller 45 Betriebe, die sich in einem Radius von drei Kilometern um den Seuchenherd befanden. In der sogenannten Überwachungszone wurden weitere 278 Betriebe kontrolliert.

Gewisse Massnahmen bleiben

Die Schutz- und Überwachungszone um den Seuchenherd können damit aufgehoben werden. Bestehen bleiben die Kontroll- und Beobachtungsgebiete entlang der Gewässer im Mittelland. Geflügelhalter sollten weiterhin möglichst aufmerksam sein und Unregelmässigkeiten wie gehäufte Todesfälle umgehend melden.

Gemäss Mitteilung des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) gelten die Massnahmen im Mittelland mindestens bis Ende Januar. Das Amt betont auch abermals, dass der Virusstamm nicht auf Menschen übertragbar ist. Der Verzehr von Geflügelfleisch und Eiern sei unbedenklich. (rwa)

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